Seminar „Bewegungsförderangebote für Kinder im Grundschulalter – Schatzsuche statt Fehlerfahndung“

Mit Beginn des neuen Kalenderjahres haben sich auch im Projekt BERLIN HAT TALENT einige Veränderungen ergeben, die sich hauptsächlich in der Aufgabenverteilung der Interventionsmaßnahmen wiederspiegeln. In diesem Zusammenhang wird uns fortwährend die Sportjugend Berlin darin unterstützen, den Strang der „Kinder mit motorischem Förderbedarf“ zu stärken und noch nachhaltiger an den organisierten Sport zu binden. Eines der wesentlichen Themen diesbezüglich ist auch die qualifizierte Aus-/Weiterbildung der Übungsleiter-/innen, um Anregungen für die inhaltliche Gestaltung der Bewegungsfördergruppen zu vermitteln.

LSB, Berlin hat Talent, Sportschule Sportjugend Berlin, Kokitu

Gruppenbild der Seminarteilnehmer mit dem Referenten Sascha Splettstößer (v.l.) Foto: Marco Spanehl

Die Bildungsstätte der Sportjugend Berlin führte am 23. und 24. Februar erstmalig das Seminar „Schatzsuche statt Fehlerfandung“ durch, welches von dem erfahrenen Referenten Sascha Splettstößer geleitet wurde (Inhaber Sportschule KoKiTu). Mit dieser Fortbildung sollen Übungsleiter-/innen von Bewegungsfördergruppen in die Lage versetzt werden, abwechslungsreiche Bewegungsangebote umzusetzen, die den freud- und spaßbetonten Umgang mit der Bewegung in den Fokus rücken.

LSB, Berlin hat Talent, Bildungsstätte Sportjugend, Kokitu

Erläuterung der Inhalte aus den Bewegungstonnen durch den LSB-Netzwerker Marco Spanehl

Im Anschluss an die allgemeine Projektvorstellung durch unsere Mitarbeiter Marco Spanehl (Netzwerker) und Svea Schultz (Koordinatorin für Bewegungsfördergruppen) wurden den 19 Seminarteilnehmern-/innen die Sportmaterialien in der Bewegungstonne präsentiert. Zusätzlich werden allen Übungsleitern-/innen von Bewegungsfördergruppen zeitnah exemplarische Stundenentwürfe auf Basis der zur Verfügung gestellten Sportmaterialien ausgehändigt.

LSB, Berlin hat Talent, Bildungsstätte Sportjugend, Kokitu

Erläuterung eines Hindersnisparcours, Foto: Marco Spanehl

Die größtenteils „projektnahen“ Sportlehrer-/innen und Übungsleiter-/innen profitierten neben den theoretischen Ausarbeitungen über die Besonderheiten der Zielgruppe (Kinder mit motorischem Förderbedarf) vor allem von praxisnahen Anregungen zur Schulung der koordinativen Fähigkeiten, dem Umgang mit Sieg oder Niederlage oder der Wirksamkeit von regelmäßiger sportlicher Betätigung. Das konstruktive Arbeitsklima schaffte auch ausreichend Freiräume, um die bisher gesammelten Erfahrungen auszutauschen.

Memory mal anders, Foto: Marco Spanehl

Die sehr positiven Rückmeldungen der Seminarteilnehmer-/innen bestärken uns darin, den eingeschlagenen Weg fortzuführen, um möglichst vielen Kindern den Zugang zu regelmäßiger sportlicher Betätigung zu ermöglichen. Wir freuen uns bereits jetzt auf die zeitnahe Eröffnung weiterer Bewegungsfördergruppen, in denen die neu erlernten Inhalte in die Praxis überführt werden.

Für alle interessierten Sportlehrkräfte und Übungsleiter-/innen, die gern an der nächsten Fortbildung teilnehmen möchten wäre hier der Link zur Anmeldung: Anmeldung Fortbildung

Jan Lesener