BERLIN HAT TALENT bei der Radsportwoche im Velodrom

Eine Woche lang (04. — 07.09.2018) steht das ehr­wür­di­ge Ber­li­ner Velo­drom im Zei­chen des Rad­sports. Zuge­ge­ben, das allein ist noch kei­ne Beson­der­heit. Das sich jedoch neben zahl­rei­chen Pro­fi­sport­lern auch ins­ge­samt 1.100 Kin­der aus Ber­li­ner Grund­schu­len im Innen­raum und sogar auf der Bahn tum­meln, dann schon eher. Im Rah­men eines Pro­jekt­ta­ges wur­den etwa 100 Schu­len ein­ge­la­den, einen Pro­jekt­tag ganz dem Rad­fah­ren zu wid­men. Vie­le folg­ten der Ein­la­dung der Ver­an­stal­ter und konn­ten sich mit den The­men­be­rei­chen „Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr“ und „Rad­sport“ (Bahn und BMX) aus­gie­big aus­ein­an­der­setz­ten.

Sta­tio­nen der Rad­wo­che im Velo­drom

Ins­ge­samt sechs Sta­tio­nen boten einen umfas­sen­den Ein­blick in die Welt der Zwei­rä­der. Neben einem BMX Par­cours, einer Mon­ta­ge­sta­ti­on für klei­ne Repa­ra­tu­ren, einer Ver­kehrs­er­zie­hung durch die Ber­li­ner Poli­zei, einer „Toter-Win­kel-Sta­ti­on“, einem Rad­par­cours und einer Fahr­rad-Ergo­me­ter­sta­ti­on konn­ten sich die Kin­der auch an aus­wähl­ten Sta­tio­nen des Deut­schen Moto­rik-Tests im Rah­mes des Pro­jek­tes BERLIN HAT TALENT aus­pro­bie­ren. Und als wür­de die­ses umfang­rei­ches Pro­gramm nicht schon für sich spre­chen, wur­den die Kin­der zusätz­lich von Rad­sport­grö­ßen wie Jens Voigt, Robert Förs­te­mann oder Maxi­mi­li­an Levy mit Tipps und Auto­gram­men ver­sorgt. Leuch­ten­de Kin­der­au­gen waren vor­pro­gram­miert.

Jens Voigt, Alek­san­der Dzem­britz­ki und zahl­rei­che Kin­der beim Balan­cie­ren, Foto: Eng­ler

Mit der Ver­ab­schie­dung des Mobi­li­täts­ge­set­zes wur­den die Rech­te der Rad­fah­rer kürz­lich gestärkt. Um die­ser Ver­ant­wor­tung gerecht zu wer­den, sol­len mög­lichst alle Kin­der Rad­fah­ren ler­nen. Auch dies war eines der Zie­le der Ver­an­stal­ter der Pro­jekt­wo­che (Six Days, Ber­li­ner Rad­sport­ver­band, Sport­me­tro­po­le Ber­lin und Lan­des­sport­bund Ber­lin) im Velo­drom. Zudem soll die­se Schnup­per­ein­heit natür­lich auch dazu füh­ren, dass sich mög­lichst vie­le Kin­der für den Rad­sport begeis­tern kön­nen. Wenn man die fröh­li­chen Gesich­ter der Kin­der inter­pre­tiert, ist die­ses Ziel in jedem Fall auf­ge­gan­gen. Ob sich nun tat­säch­lich Kin­der auch in Rad­sport­ver­ei­nen anmel­den, wird sich zei­gen. Auch Staats­se­kre­tär Dzem­britz­ki, Frank Schli­zio vom Lan­des­sport­bund sowie Har­ry Bär vom Olym­pia­stütz­punkt Ber­lin ver­schaff­ten sich einen Ein­blick der Ver­an­stal­tungs­rei­he.

Stand des Pro­jek­tes BERLIN HAT TALENT

Jan Lese­ner