Schlagwort-Archiv: Sportlehrer

Mit Traditionen soll man nicht brechen

Unter dem Mot­to „Mit Tra­di­tio­nen soll man nicht bre­chen.“ wur­de am 15. Sep­tem­ber 2020 zum 3. Mal die Wei­ter­bil­dungs­ver­an­stal­tung für ange­hen­de Sport­leh­rer/-innen in Koope­ra­ti­on mit unse­rem Pro­gramm BERLIN HAT TALENT durchgeführt.

Freude an der Bewegung

Freu­de an der Bewegung

Unter der Lei­tung von Mari­on Häus­ler ver­sam­mel­ten sich ins­ge­samt 12 Lehr­amts­an­wär­ter/-innen aus ver­schie­de­nen Bezir­ken sowie 3 Fach­se­mi­nar­lei­ter/-innen auf dem Huber­tus-Sport­platz in Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf. Auf­grund der aktu­el­len Situa­ti­on sowie der Ein­hal­tung der ent­spre­chen­den Hygie­ne­maß­nah­men, fand die dies­jäh­ri­ge Ver­an­stal­tung unter frei­em Him­mel statt.

Nach­dem unser Netz­wer­ker Mar­co Spa­nehl das Pro­gramm BERLIN HAT TALENT vor­ge­stellt hat, ging es über in den prak­ti­schen Teil der Veranstaltung.

End­re Pus­kas und Mar­cus Had­ner vom Sport-Gesund­heits­park stell­ten den Teil­neh­mer/-innen zahl­rei­che prak­ti­sche Übun­gen vor, die sie alle selbst sofort aus­pro­bier­ten. Vie­le der Teil­neh­mer/-innen fühl­ten sich dabei ange­nehm an ihre Grund­schul­zeit erinnert.

Alle ange­hen­den Sport­leh­rer/-innen konn­ten zahl­rei­che Anre­gun­gen und Tipps mit­neh­men, um in Zukunft Kin­der mit moto­ri­schem För­der­be­darf sport­lich zu moti­vie­ren. Dies könn­te zum Bei­spiel beim Deut­schen Moto­rik-Test oder in einer Bewe­gungs­för­der­grup­pe erfolgen.

Das Team von BERLIN HAT TALENT freut sich bereits auf die nächs­te Ver­an­stal­tung und wünscht den Lehr­amts­an­wär­ter/-innen alles Gute für ihre pri­va­te sowie beruf­li­che Zukunft!

Jährliches Dankeschöntreffen für alle Helfer*innen des Programms

Auch in die­sem Jahr lud BERLIN HAT TALENT alle Helfer*innen, Trainer*innen und Lehr­kräf­te, die im Pro­gramm ehren­amt­lich tätig sind, zu einem Dan­ke­schön­tref­fen ein. Die­ses wur­de am 26.02.2020 in den Räu­men und mit Unter­stüt­zung der Ger­hard-Schle­gel-Sport­schu­le durch­ge­führt. Nach der Begrü­ßung und Dank­sa­gung durch Pro­gramm­ko­or­di­na­to­rin Jani­ne Gegus­ch (LSB Ber­lin) und Pro­gramm­lei­ter Till­man Wormuth (Senats­ver­wal­tung für Bil­dung, Jugend und Fami­lie) nutz­te auch Mar­kus Rie­ger aus der Senats­ver­wal­tung für Inne­res und Sport die Gele­gen­heit, sich ganz per­sön­lich für das Enga­ge­ment der Anwe­sen­den zu bedanken.

Good Vibes

Good Vibes
Foto Juer­gen Engler

Anschlie­ßend ging es zum „Foto­shoo­ting“ in die Sport­hal­le. Dort konn­te sich jeder ein Sport­ge­rät schnap­pen und zusam­men mit der Grup­pe für ein dyna­mi­sches Foto posie­ren. Wie man sieht, hat­ten alle viel Spaß.

Dankeschöntreffen 2020 - Erfahrungen aus erster Hand

Dan­ke­schön­tref­fen 2020 — Erfah­run­gen aus ers­ter Hand
Foto Juer­gen Engler

Danach konn­ten sich alle am Buf­fet stär­ken und sich ein paar Vide­os aus der Pro­duk­ti­on des ver­gan­ge­nen Jah­res anse­hen. In locke­rer Run­de tausch­ten sich alle über ihre Erfah­run­gen aus und brach­ten eini­ge Erkennt­nis­se zu Papier. Dan­ke an alle, die zum Gelin­gen die­ses Abends bei­getra­gen haben.

BERLIN HAT TALENT und Nina Kamenik beim Sport-Aktionstag

Am 27. Mai fand an der Stern­berg-Grund­schu­le in Schö­ne­berg ein Sport-Akti­ons­tag statt. 260 Schü­le­rin­nen und Schü­ler konn­ten einen Tag lang vie­le Sport­an­ge­bo­te aus­pro­bie­ren, zum Bei­spiel Inli­ne-Ska­ten, Klet­tern oder BMX-Fah­ren. BERLIN HAT TALENT war auch vor Ort und führ­te mit eini­gen der Schü­ler/-innen den Deut­schen Moto­rik-Test durch.

  • Kinder machen Liegestütze
    Nina Kamenik feu­ert die Kin­der an der Sta­ti­on “Lie­ge­stütz” an Foto Juer­gen Engler

Dabei wur­de das Team von Ber­lins Eis­ho­ckey-Natio­nal­spie­le­rin Nina Kamenik beglei­tet und gab dem LSB neben­bei noch ein inter­es­san­tes Interview:

LSB: Wie kam es dazu, dass du dich ent­schie­den hast, den Sport-Akti­ons­tag zu unterstützen?

Nina Kamenik: Ich ken­ne das Nach­wuchs-Pro­jekt BERLIN HAT TALENT, weil ich dort selbst ein­mal gear­bei­tet habe – und hat­te auch von den Akti­ons­ta­gen gehört. Nun dach­te ich, dass es inter­es­sant wäre, mir das ein­mal anzu­schau­en – wie es an einer Schu­le kon­kret umge­setzt wird. So ein Akti­ons­tag ist schließ­lich eine gro­ße Sache, mit der eine Schu­le sehr viel Arbeit hat.
Außer­dem ist es für die Kin­der toll, wenn jemand da ist, der in sei­nem Sport schon erfolg­reich ist. Und ich mag die Arbeit mit Kin­dern sehr.

LSB: Des­halb hast du wohl auch bei BERLIN HAT TALENT mit­ge­ar­bei­tet? Bist du in dem Bereich jetzt noch aktiv?

Nina Kamenik: Ja, genau. Ich hel­fe noch ehren­amt­lich bei BERLIN HAT TALENT und war zum Bei­spiel bei der letz­ten Talen­tia­de in Span­dau dabei. Das mache ich immer, wenn ich Zeit habe. Das ist natür­lich manch­mal schwie­rig, weil ich noch stu­die­re und mei­nen Sport habe. Jetzt ist gera­de Som­mer­pau­se, des­halb klappt es der­zeit ganz gut.

LSB: Was stu­dierst du?

Nina Kamenik: Ich stu­die­re Lehr­amt – Sport als Haupt­fach und Eng­lisch als Zweitfach.

LSB: Wie siehst du dei­ne Rol­le, wenn du als Leis­tungs­sport­le­rin an so einem Tag dabei bist?

Nina Kamenik: Ich fin­de wich­tig, dass die Kin­der Vor­bil­der haben oder sehen, was man errei­chen kann. Außer­dem ist das eine schö­ne Gele­gen­heit zu zei­gen, dass auch Sport­ler sich dafür inter­es­sie­ren, was an den Schu­len passiert.

LSB: Was hat dir bei dem Sport-Akti­ons­tag am bes­ten gefallen?

Nina Kamenik: Für die Kin­der ist sicher die Klet­ter­wand super, weil sie dort eine Bewe­gungs­er­fah­rung machen kön­nen, die sie in ihrem All­tag nicht haben. Von allein kämen sie viel­leicht nicht auf die Idee, mal klet­tern zu gehen. Nun, da sie es aus­pro­bie­ren konn­ten, mög­li­cher­wei­se schon.

Kin-Ball fand ich sehr toll. Das kann­te ich noch gar nicht. Das kann man viel­leicht auch mal in den Sport­un­ter­richt ein­be­zie­hen. Die Kin­der waren alle ganz begeis­tert davon.

LSB: Was glaubst du, neh­men die Kin­der von dem Akti­ons­tag mit?

Nina Kamenik: Ich den­ke, dass sol­che Tage im Gedächt­nis blei­ben – als etwas, das sehr schön war. Für die Kin­der ist es etwas Beson­de­res, dass Leu­te zu ihnen in die Schu­le kom­men und für sie so eine Ver­an­stal­tung machen. Sie haben dadurch Abwechs­lung in ihrem Schul­all­tag, kön­nen Sport machen und sich aus­pro­bie­ren – in man­chen Sport­ar­ten ihren Kör­per ganz neu erfahren.

LSB: Hat­test du das Gefühl, dass die Kin­der Spaß hatten?

Nina Kamenik: Ich glau­be, dass sie total Spaß hat­ten! Allein beim Auf­wärm-Tanz am Anfang (durch­ge­führt von Cent­re Tal­ma, A.d.R.)– den ich übri­gens auch ganz toll fand – haben die Kin­der super mitgemacht.

LSB: Du stu­dierst selbst Lehr­amt – wirst also auch mit Kin­dern zusam­men arbei­ten. Ändert das noch­mal dei­nen Blick?

Nina Kamenik: Abso­lut. Des­halb hat­te ich auch bei Kin-Ball gedacht, dass ich mir das mer­ken muss. Ich samm­le da schon Anre­gun­gen für mich selbst. Man lernt immer viel dazu – gera­de bei sol­chen Ver­an­stal­tun­gen. Da zieht man für sich oder die Kin­der, die man spä­ter betreu­en wird, viel raus.

LSB: Heißt das, wenn du dann Leh­re­rin bist, wür­dest du auch an dei­ner Schu­le einen Sport-Akti­ons­tag organisieren?

Nina Kamenik: Ich fin­de, das ist eine super Sache. Wenn Leh­rer so enga­giert sind, dann ist das für die Schü­ler immer schön. Es ist wich­tig, dass es sol­che Akti­ons­ta­ge gibt, denn die Kin­der zie­hen ein­fach viel dar­aus – zum Bei­spiel, dass sie in ihrem All­tag mehr Sport machen. Das hat auch einen Effekt auf ihre Gesundheit.

Die Sport-Akti­ons­ta­ge sind eine Initia­ti­ve vom Ver­ein Ber­li­ner Kauf­leu­te und Indus­tri­el­ler (VBKI), dem Lan­des­sport­bund (LSB) Ber­lin und der GSJ – Gesell­schaft für Sport und Jugendsozialarbeit. 

Inter­view: Fran­zis­ka Staupendahl

Abschlussseminar der Fortbildung “Schatzsuche statt Fehlerfahndung”

Am 6. Sep­tem­ber fand die Abschluss­ver­an­stal­tung unse­rer Semi­nar­rei­he “Bewe­gungs­för­der­an­ge­bo­te für Kin­der im Grund­schul­al­ter — Schatz­su­che statt Feh­ler­fan­dung” statt.  Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer setz­ten sich in unter der Lei­tung des Dozents Sascha Splett­stö­ßer unter ande­rem mit der Fra­ge aus­ein­an­der, wie Kin­der mit moto­ri­schem För­der­be­draf zum Sport moti­viert wer­den können.

Auswertung und Erfahrungsaustausch bei der FortbildungSchatzsuche statt Fehlerfahndung

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Stan­den an den ers­ten bei­den Semi­nar­ter­mi­nen (März 2018) prak­ti­sche Spiel­ideen und nütz­li­ches Hin­ter­grund­wis­sen im Fokus, ging es beim Abschluss­se­mi­nar vor allem um den Erfah­rungs­aus­tausch der Teil­neh­mer/-innen. Ins­ge­samt waren 12 Trai­ner/-innen und Sport­lehr­kräf­te vor Ort, die in inter­es­san­ten Dis­kus­sio­nen ihre Erfah­run­gen aus den Sport­grup­pen teil­ten. So ent­stan­den nütz­li­che Tipps für alle Anwe­sen­den, sowohl für die inhalt­li­che Gestal­tung als auch für die Orga­ni­sa­ti­on von Sport­grup­pen an Ber­li­ner Schulen.

Teilnehmer/-innen der Fortbildung Schatzsuche statt Fehlerfahndung hören dem Dozenten zu

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Außer­dem stell­ten wir den Teil­neh­mer/-innen die neu­es­ten Ent­wick­lun­gen und Zah­len unse­res Pro­jek­tes BERLIN HAT TALENT vor. Denn auch in Zukunft ist der Bedarf an zusätz­li­chen Bewe­gungs­för­der­grup­pen an den Ber­li­ner schu­len als hoch ein­zu­schät­zen. Dies­be­züg­lich sind wir stets auf der Suche nach inter­es­sier­ten Übungs­lei­tern/-innen und Vereinen.

Kleine Bewegungsspiele bei der Fortbildung Schatzsuche statt Fehlerfahndung

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Unser beson­de­rer Dank gilt der Bil­dungs­stät­te der Sport­ju­gend Ber­lin für die tol­le Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung der Fort­bil­dung. Die Ter­mi­ne für die nächs­te Fort­bil­dung fin­den Sie hier.

 

 

BERLIN HAT TALENT bei der Radsportwoche im Velodrom

Eine Woche lang (04. — 07.09.2018) steht das ehr­wür­di­ge Ber­li­ner Velo­drom im Zei­chen des Rad­sports. Zuge­ge­ben, das allein ist noch kei­ne Beson­der­heit. Das sich jedoch neben zahl­rei­chen Pro­fi­sport­lern auch ins­ge­samt 1.100 Kin­der aus Ber­li­ner Grund­schu­len im Innen­raum und sogar auf der Bahn tum­meln, dann schon eher. Im Rah­men eines Pro­jekt­ta­ges wur­den etwa 100 Schu­len ein­ge­la­den, einen Pro­jekt­tag ganz dem Rad­fah­ren zu wid­men. Vie­le folg­ten der Ein­la­dung der Ver­an­stal­ter und konn­ten sich mit den The­men­be­rei­chen „Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr“ und „Rad­sport“ (Bahn und BMX) aus­gie­big auseinandersetzten.

Sta­tio­nen der Rad­wo­che im Velodrom

Ins­ge­samt sechs Sta­tio­nen boten einen umfas­sen­den Ein­blick in die Welt der Zwei­rä­der. Neben einem BMX Par­cours, einer Mon­ta­ge­sta­ti­on für klei­ne Repa­ra­tu­ren, einer Ver­kehrs­er­zie­hung durch die Ber­li­ner Poli­zei, einer „Toter-Win­kel-Sta­ti­on“, einem Rad­par­cours und einer Fahr­rad-Ergo­me­ter­sta­ti­on konn­ten sich die Kin­der auch an aus­wähl­ten Sta­tio­nen des Deut­schen Moto­rik-Tests im Rah­mes des Pro­jek­tes BERLIN HAT TALENT aus­pro­bie­ren. Und als wür­de die­ses umfang­rei­ches Pro­gramm nicht schon für sich spre­chen, wur­den die Kin­der zusätz­lich von Rad­sport­grö­ßen wie Jens Voigt, Robert Förs­te­mann oder Maxi­mi­li­an Levy mit Tipps und Auto­gram­men ver­sorgt. Leuch­ten­de Kin­der­au­gen waren vorprogrammiert.

Jens Voigt, Alek­san­der Dzem­britz­ki und zahl­rei­che Kin­der beim Balan­cie­ren, Foto: Engler

Mit der Ver­ab­schie­dung des Mobi­li­täts­ge­set­zes wur­den die Rech­te der Rad­fah­rer kürz­lich gestärkt. Um die­ser Ver­ant­wor­tung gerecht zu wer­den, sol­len mög­lichst alle Kin­der Rad­fah­ren ler­nen. Auch dies war eines der Zie­le der Ver­an­stal­ter der Pro­jekt­wo­che (Six Days, Ber­li­ner Rad­sport­ver­band, Sport­me­tro­po­le Ber­lin und Lan­des­sport­bund Ber­lin) im Velo­drom. Zudem soll die­se Schnup­per­ein­heit natür­lich auch dazu füh­ren, dass sich mög­lichst vie­le Kin­der für den Rad­sport begeis­tern kön­nen. Wenn man die fröh­li­chen Gesich­ter der Kin­der inter­pre­tiert, ist die­ses Ziel in jedem Fall auf­ge­gan­gen. Ob sich nun tat­säch­lich Kin­der auch in Rad­sport­ver­ei­nen anmel­den, wird sich zei­gen. Auch Staats­se­kre­tär Dzem­britz­ki, Frank Schli­zio vom Lan­des­sport­bund sowie Har­ry Bär vom Olym­pia­stütz­punkt Ber­lin ver­schaff­ten sich einen Ein­blick der Veranstaltungsreihe.

Stand des Pro­jek­tes BERLIN HAT TALENT

Jan Lese­ner

BERLIN HAT TALENT sucht engagierte Übungsleiter/-innen

Im Pro­jekt BERLIN HAT TALENT küm­mern wir uns in der Klas­sen­stu­fe 3 sowohl um talen­tier­te Kin­der (z.B. auf den Talen­tia­den und in den Talent­sich­tungs­grup­pen) als auch um jene mit moto­ri­schem För­der­be­darf (in Bewe­gungs­för­der­grup­pen). In allen drei Berei­chen sind wir auf der Suche nach enga­gier­ten Übungs­lei­ter/-innen sowie Hel­fer/-innen zur Unter­stüt­zung des Pro­jek­tes. Die Übungs­lei­ter/-innen in den Talent­sich­tungs- und Bewe­gungs­för­der­grup­pen müs­sen fol­gen­de Vor­aus­set­zung erfüllen:

  • Besitz einer gül­ti­gen Übungs­lei­ter-Lizenz (min­des­tens C) oder
  • aus­ge­bil­de­te Sport­lehr­kraft oder
  • Hoch­schul­zer­ti­fi­kat der DHGS (Bewe­gungs-/Ta­lent­coach).

Die Abrech­nung erfolgt über die Übungsleiterpauschale.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie hier.

BERLIN HAT TALENT auf der Fortbildung “Moderner Schulsport”

Bereits seit vie­len Jah­ren lässt sich die Fort­bil­dungs­rei­he „Moder­ner Schul­sport“ als Magnet für sport­af­fi­ne Leh­rer­kräf­te beschrei­ben, die ihren Unter­richt attrak­tiv und ziel­grup­pen­ori­en­tiert durch­füh­ren möch­ten. Hier kom­men eben jene (Sport)-Lehrkräfte auf ihre Kos­ten, für die der Sport­un­ter­richt mehr dar­stellt als „Run­den lau­fen, Rol­le vor­wärts oder Brennball“.

Wie kann ich Kin­dern die Begeis­te­rung für eine regel­mä­ßi­ge, sport­li­che Bewe­gung ver­mit­teln: modern, anspre­chend und inklu­siv? Die­se und vie­le wei­te­re Fra­gen wur­den am 14.03.2018 durch die Orga­ni­sa­to­ren Lutz Mül­ler und Mar­co Guhl sowie einem kom­pe­ten­ten Refe­ren­ten­team pra­xis­nah beant­wor­tet. Etwa 60 Teil­neh­mer/-innen folg­ten der Ein­la­dung und konn­ten zahl­rei­che neue Anre­gun­gen mit­neh­men, um sie spä­ter in ihren Schul­all­tag zu integrieren.

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Ber­lin hat Talent auf der Fort­bil­dung “Moder­ner Schul­sport”, Foto: Mar­co Spanehl

Die Sport­hal­le an der Hertab­rü­cke, die bereits vor eini­gen Wochen die Hei­mat für die Neu­köll­ner Talen­tia­de dar­stell­te, bot opti­ma­le Vor­aus­set­zun­gen für die Durch­füh­rung der gelun­ge­nen Ver­an­stal­tung. Neben acht wei­te­ren Work­shops unter­schied­lichs­ter Aus­rich­tung, nutz­ten ins­ge­samt 18 Teil­neh­mer/-innen die Gele­gen­heit, sich über Koope­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten mit dem LSB Ber­lin und spe­zi­ell dem Pro­jekt BERLIN HAT TALENT aus­ein­an­der­zu­set­zen. Im Anschluss einer kur­zen theo­re­ti­schen Ein­füh­rung unse­res Kol­le­gen Mar­co Spa­nehl lern­ten die Lehr­kräf­te das Kon­zept des „Sport­ar­ten-Zap­pings“ ken­nen, wel­ches vom Sport-Gesund­heits­park ent­wi­ckelt und dort erfolg­reich für „Jugend­li­che mit Über­ge­wicht und Bewe­gungs­man­gel“ umge­setzt wird. Die­se Trai­nings­form eig­net sich beson­ders für Kin­der mit moto­ri­schem För­der­be­darf in den Bewe­gungs­för­der­grup­pen unse­res Pro­jek­tes. Alle Spie­le las­sen sich indi­vi­du­ell an die Bedürfnisse/Stärken der Kin­der anpas­sen, unter­lie­gen kei­ner star­ren Regle­men­tie­rung und sind schnell ver­än­der­bar (ana­log dem Zap­pen am TV), so dass erst gar kei­ne Lan­ge­wei­le aufkommt.

Herz­li­chen Dank an die Orga­ni­sa­to­ren für eine tol­le Ver­an­stal­tung, an der wir uns jeder­zeit gern wie­der beteiligen.

Jan Lese­ner

Schatzsuche statt Fehlerfahnung — Fortbildungsreihe startet in die nächste Runde

Die Fort­bil­dung für inter­es­sier­te Sport­lehr­kräf­te und Übungs­lei­ter/-innen star­tet in die nächs­te Run­de. Am 1. und 2. März 2018 wer­den theo­re­ti­sche und vor allem prak­ti­sche Inhal­te ver­mit­telt, wie man Kin­der mit moto­ri­schem För­der­be­darf für eine regel­mä­ßi­ge sport­li­che Betä­ti­gung begeis­tern kann. Die gelehr­ten Inhal­te eig­nen sich beson­ders für jene Sport­lehr­kräf­te und Übungs­lei­ter/-innen, die bereits Bewe­gungs­för­der­grup­pen im Pro­jekt BERLIN HAT TALENT durch­füh­ren oder dar­an inter­es­siert sind, dies zukünf­tig zu tun.

Gera­de in den Bewe­gungs­för­der­grup­pen kön­nen die vor­han­de­nen Res­sour­cen der Kin­der spie­le­risch ent­wi­ckelt wer­den. Somit wer­den die Poten­zia­le der Kin­der zweck­mä­ßig erkannt und ziel­ge­rich­tet in die Bewe­gungs­för­de­rung ein­ge­bet­tet. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie die Mög­lich­keit der Anmel­dung kön­nen sie fol­gen­dem Link ent­neh­men: http://sportjugend-berlin.de/angebote/bildungsstaette/angebote/fortbildungen/

Referent

Sascha Splett­stö­ßer

Zielgruppe

Mit­ar­bei­ter/-innen aus Sport­ver­ei­nen, die mit Grup­pen im Grund­schul­al­ter arbei­ten bzw. arbei­ten wol­len, päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te aus Grund­schul­ein­rich­tun­gen, Mit­ar­bei­ter/-innen aus dem Pro­jekt BERLIN HAT TALENT — Schwer­punkt Bewegungsfördergruppen“

Teilnahmebeitrag

€ 65,00 (für pro­jekt­na­he Sport­lehr­kräf­te und/oder Übungs­lei­ter/-innen über­neh­men wir die Kos­ten der Fortbildung)

Termine

Do. + Fr., 01.+02.03.2018, jeweils von 9.00 bis 16.00 Uhr und Do., 06.09.2018, 9.00 bis 13.00 Uhr (Zwi­schen­aus­wer­tung) (20 LE)

Jan Lese­ner

Fortbildung für angehende Sportlehrkräfte

Sport­ar­ten-Zap­ping, so nennt End­ré Pus­kas vom Sport- und Gesund­heits­park sein Trai­nings­kon­zept, in dem er die Ver­hal­tens­wei­sen vie­ler Kin­der und Jugend­li­che beim Fern­se­hen adap­tiert und ins Trai­ning inte­griert. Bevor die Teil­neh­mer sei­ner Trai­nings­grup­pen die Lust an einer Übung ver­lie­ren wird weg­ge­zappt, indem Sport­ar­ten, Regeln, Sport­ma­te­ria­li­en oder Spiel­fel­der etc. in schnel­ler Rei­hen­fol­ge geän­dert wer­den. Wich­ti­ger als die Ver­mitt­lung von sport­art­spe­zi­fi­schen Tech­ni­ken ist ihm eine gene­rel­le Erhö­hung der Bewe­gungs­zeit der Kin­der. Vor allem sol­len die Kin­der Spaß am Trai­ning ver­spü­ren. Gera­de für die­sen Spaß bie­ten sich Mann­schafts­spie­le an, denn Teamer­fol­ge sind laut Pus­kas noch eine Stu­fe höher ein­zu­ord­nen als Ein­zel­er­fol­ge, gera­de für Kin­der mit moto­ri­schem För­der­be­darf. Auf­grund vie­ler Erfolgs­er­leb­nis­se in kur­zen Zeit­in­ter­val­len stei­gert sich die Moti­va­ti­on der Kin­der und führt somit, im bes­ten Fall, zu einer regel­mä­ßi­gen sport­li­chen Bewegung!

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Sport­re­fe­ren­da­re schlüp­fen in die Rol­le von Kin­dern mit moto­ri­schem Förderbedarf

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Den zukünf­ti­gen Sport­leh­rern mach­te das Semi­nar sicht­lich Spaß

Am 21.11.2017 hat­ten die Sport-Refe­ren­da­re der Fach­se­mi­nar­lei­te­rin­nen Mari­on Häus­ler und Annet­te Wieprecht im Rah­men einer Fort­bil­dung die Mög­lich­keit, ein­mal in die Rol­le von “Kin­dern mit moto­ri­schem För­der­be­darf” zu schlüp­fen. Neben einer kur­zen theo­re­ti­schen Ein­füh­rung über das Pro­jekt BERLIN HAT TALENT wur­den den Semi­nar­teil­neh­mern vor allem prak­ti­sche Anre­gun­gen ver­mit­telt, wie es gelin­gen kann, gera­de “bewe­gungs­di­stan­zier­ten Kin­dern” den Spaß an der regel­mä­ßi­gen sport­li­chen Bewe­gung zu ver­mit­teln. Eben die­se Ansät­ze wer­den in den Bewe­gungs­för­der­grup­pen im Rah­men des Pro­jek­tes BERLIN HAT TALENT auf­ge­grif­fen und ziel­ge­rich­tet umge­setzt. Fast 1.000 Kin­der haben bereits an den Bewe­gungs­för­der­grup­pen teil­ge­nom­men bzw. tun dies noch immer. Natür­lich wür­den wir uns freu­en, wenn wir den/die Eine/n oder Andere/n als Übungs­lei­ter/-in bei der Durch­füh­rung von neu ein­ge­rich­te­ten Bewe­gungs­för­der­grup­pen wiedertreffen.

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Teamer­fol­ge sind deut­lich effek­ti­ver als Ein­zel­er­fol­ge in der Zielgruppe

Ganz bestimmt sind wir auch bald an den Schu­len der Semi­nar­teil­neh­mer aktiv. In wel­chen Bezir­ken das Pro­jekt in die­sem Schul­jahr aktiv ist, fin­den sie hier.

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End­ré Pus­kas, Sport- und Gesund­heits­park, erläu­tert den Refe­ren­da­ren das Kon­zept des Sportarten-Zappings

Vie­len Dank auch an unse­ren Refe­ren­ten End­ré Pus­kas und dem Sport- und Gesund­heits­park für die tol­le Durch­füh­rung des Semi­nars, wel­ches den Teil­neh­mern einer­seits sicht­lich Freu­de berei­tet hat und ande­rer­seits sicher­lich neue Lehr­in­hal­te mit auf den Weg gege­ben hat.

Jan Lese­ner

 

Auswertungsseminar „Bewegungsförderangebote für Kinder im Grundschulalter“

Am Anfang des Jah­res führ­ten wir zusam­men mit der Bil­dungs­stät­te der Sport­ju­gend Ber­lin unser ers­tes Semi­nar zum The­ma „Bewe­gungs­för­der­an­ge­bo­te für Kin­der im Grund­schul­al­ter – Schatz­su­che statt Feh­ler­fahn­dung“ durch (Link zum Bericht: Schatz­su­che statt Feh­ler­fahn­dung). Die­ses Semi­nar wur­de ins Leben geru­fen, um Grund­schul­leh­rern und Übungs­lei­tern, die im Pro­jekt BERLIN HAT TALENT Bewe­gungs­för­der­grup­pen (BFG) durch­füh­ren, die Mög­lich­keit zu geben, wei­te­re ziel­grup­pen­ori­en­tier­te Bewe­gungs­an­ge­bo­te in ihren AG’s zu präsentieren.

LSB, Berlin hat Talent, Bewegungsfördergruppe, Fortbildung

Inten­si­ver Aus­tausch der Übungs­lei­ter der Bewegungsfördergruppen

Nach gut einem hal­ben Jahr tra­fen sich noch ein­mal alle Teil­neh­mer die­ses Semi­nars zum gemein­sa­men Erfah­rungs- und Gedan­ken­aus­tausch. So gaben zum einen die Leh­rer und Übungs­lei­ter zu vie­len ange­wen­de­ten Spie­len und Übun­gen ein posi­ti­ves Feed­back. Sie berich­te­ten über strah­len­de Kin­der­ge­sich­ter beim Ent­de­cken der neu­en Spiel- und Übungs­for­men außer­halb des offi­zi­el­len Sport­un­ter­richts. Damit ein­her ging die wach­sen­de Moti­va­ti­on der Kin­der mit moto­ri­schem För­der­be­darf, sich mehr zu bewe­gen. Vie­le der durch­füh­ren­den Übungs­lei­ter haben auch auf der Grund­la­ge der Anre­gun­gen aus dem Semi­nar ihren Sport­ma­te­ria­li­en­fun­dus auf­ge­stockt, um ein viel­sei­ti­ge­res Spiel­an­ge­bot machen zu kön­nen. Zum ande­ren war aber auch der Aus­tausch über Pro­blem­si­tua­tio­nen für alle Teil­neh­mer sehr hilf­reich. The­men wie z.B. „Wie gehe ich mit pro­ble­ma­ti­schen Kin­dern in der BFG um?“ bis hin zu „Wel­che Spie­le las­sen sich auch mit klei­nen Grup­pen sinn­voll als Bewe­gungs­an­ge­bot durch­füh­ren?“ wur­den bespro­chen und gemein­sa­me Lösungs­an­sät­ze erarbeitet.

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Inten­si­ver Aus­tausch der Übungs­lei­ter der Bewe­gungs­för­der­grup­pen 2

Mit die­ser Ver­an­stal­tung konn­ten wir unser Pilot­se­mi­nar zum The­ma “Wei­ter­bil­dung für unse­re Übungs­lei­ter” und ande­ren Inter­es­sier­ten zusam­men mit der Bil­dungs­stät­te erfolg­reich abschlie­ßen. Wir bedan­ken uns bei allen Teil­neh­mern für die Erfah­run­gen die wir in die­sem Zusam­men­hang machen konn­ten und die wir in die zukünf­ti­ge Gestal­tung der fol­gen­den Wei­ter­bil­dun­gen mit ein­flie­ßen las­sen werden.

Mar­co Spanehl