Archiv für den Autor: Marco Spanehl

Die Inklusionsnetzwerker von BERLIN HAT TALENT zu Gast beim Power Soccer Workshop

Power Soc­cer – was ist denn das?! Auch unse­ren bei­den Inklusionsnetzwerker*innen im Pro­gramm BERLIN HAT TALENT war die Sport­art Power Soc­cer vor kur­zem noch gänz­lich unbe­kannt. Doch das hat sich geändert!

Mit viel Vor­freu­de und Neu­gier besuch­ten sie am 26. April gemein­sam mit Karl Felix Heinz, Inklu­si­ons­be­auf­trag­ter beim Ber­li­ner Fuß­ball­ver­band, den Work­shop Power Soc­cer an der Bie­sal­ski-Schu­le in Ber­lin Zehlen­dorf – einem För­der­zen­trum für Kin­der mit kör­per­li­chen Behinderungen.

Span­nen­de Ein­drü­cke aus der Pra­xis die­ser neu­en Sport­art fin­det ihr hier

(Gemein­sam mit den För­der­zen­tren für Kin­der mit kör­per­li­chen Behin­de­run­gen und dem BFV ist es unser Ziel die Sport­art E‑Rollstuhlfußball in Ber­lin auf­zu­bau­en und auch für Men­schen mit schwe­ren phy­si­schen Behin­de­run­gen ein Sport­an­ge­bot zu schaffen.)

Vie­len Dank an Frau Tan­ja Walt­her-Ahrens und die Bie­sal­ski-Schu­le für die Ein­la­dung zu die­sem berei­chern­den Workshop.

Werde Teil des BHT-Teams

Unsere ehrenamtlichen Helfer*innen bei uns zu Gast Foto: Juergen Engler

Ehren­amt­li­chee Helfer*innen
Foto: Juer­gen Engler

Wir sind stets auf der Suche nach Unter­stüt­zung durch das Ehrenamt.

Hast du Lust, als Übungsleiter*in eine Bewe­gungs­för­der­grup­pe (BFG) durch­zu­füh­ren? Die­se wer­den für Kin­der mit moto­ri­schem För­der­be­darf direkt in den Schu­len ange­bo­ten und sol­len den Kin­dern die Freu­de an der Bewe­gung und am Sport näher­brin­gen sowie moto­ri­sche Defi­zi­te aufarbeiten.

 

 

  • Bewegungsfördergruppe
    Bewe­gungs­för­der­grup­pe Foto: Jür­gen Engler

Oder du möch­test uns (auch) ehren­amt­lich im Pro­gramm, z. B. auf Talen­tia­den als Gruppenleiter*in oder als Helfer*in auf wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen (z. B. ISTAF…), unter­stüt­zen?  

Dann mel­de dich bei uns!

Die Vor­aus­set­zun­gen sind hier dokumentiert.

Wir freu­en uns und ste­hen bei Rück­fra­gen ger­ne zur Verfügung!

Zweite Doppel-Talentiade erfolgreich durchgeführt

Am 20.04.2024 war es wie­der soweit. Die Dop­pel-Talen­tia­de für die Bezir­ke Fried­richs­hain-Kreuz­berg und Pan­kow fand in der Gro­ßen Hal­le des Sport­fo­rums Ber­lin statt. 137 Schüler*innen nah­men in Fried­richs­hain-Kreuz­berg teil. Am Nach­mit­tag konn­ten wir 150 Kin­der zur Talen­tia­de des Bezirks Pan­kow begrüßen.

Bei bei­den Ver­an­stal­tun­gen wur­den die Sport­ar­ten Bas­ket­ball, Bogen­schie­ßen, Eis­schnell­lauf, Fech­ten, Gewicht­he­ben, Hand­ball, Leicht­ath­le­tik, Rad­sport, Rin­gen und Vol­ley­ball präsentiert.

  • Basketball
    Bas­ket­ball

Mit gro­ßer Begeis­te­rung und sport­li­chem Elan pro­bier­ten die teil­neh­men­den Kin­der die genann­ten Sport­an­ge­bo­te aus. Die Eltern ver­schaff­ten sich  von der Tri­bü­ne aus einen Ein­druck,  wel­che Sport­art zukünf­tig für ihr Kind die pas­sen­de sein könnte.

Erwärmung

Erwär­mung

Der Rie­gen­be­trieb der Ver­an­stal­tun­gen dau­er­te jeweils ca. zwei Stun­den. Anschlie­ßend waren die Kin­der etwas erschöpft, aber doch glück­lich, an die­sem Sport­event teil­ge­nom­men zu haben. Die Vertreter*innen der Sport­ar­ten stan­den den Eltern zum Abschluss für die ers­te Kon­takt­auf­nah­me zur Ver­fü­gung, um z. B. Infor­ma­tio­nen zu Pro­be­trai­nings zu erhalten.

Eltern und Kinder im Sportartengespräch

Eltern und Kin­der im Sportartengespräch

Die Medail­len für die Sie­ger­eh­rung beim Gewicht­he­ben für die Kin­der aus Fried­richs­hain-Kreuz­berg wur­den von Jas­min ver­teilt. Sie nahm im letz­ten Jahr sel­ber an der Talen­tia­de teil und kam so zum Gewichtheben.

Gewichtheberin Jasmin

Gewicht­he­be­rin Jasmin

Am Nach­mit­tag konn­ten wir ein sport­li­ches wei­te­res High­light prä­sen­tie­ren. Wir beka­men pro­mi­nen­ten Besuch von der Nach­wuchs-Leicht­ath­le­tin des Jah­res 2023, Lena Lee­ge, die im letz­ten Jahr bei den Euro­pa­meis­ter­schaf­ten den 6. Platz in der Dis­zi­plin 400m Hür­den erkämp­fen konnte.

Nachwuchsleichtathletin Lena Leege

Nach­wuchs­leicht­ath­le­tin Lena Leege

In einem klei­nen Inter­view berich­te­te sie auch über ihren ganz per­sön­li­chen Traum von Olym­pia und gab den anwe­sen­den Kin­dern Tipps für ihren sport­li­chen Weg. Herz­li­chen Dank an Lena Lee­ge für den Besuch und die Unterstützung!

  • Siegerehrung Gewichtheben Mädchen Friedrichshain-Kreuzberg
    Sie­ger­eh­rung Gewicht­he­ben Mäd­chen Friedrichshain-Kreuzberg

Unser Dank geht auch an alle anwe­sen­den Vertreter*innen der Sport­ar­ten sowie an die Helfer*innen, die die­se Ver­an­stal­tung unter­stützt haben.

Mein Schülerpraktikum beim Landessportbund Berlin

Ich hei­ße Simon B. und bin Schü­ler der 9. Klas­se des Wald-Gym­na­si­ums. Im Rah­men des Betriebs­prak­ti­kums habe ich knapp drei Wochen, vom 15.01.2024 bis zum 01.02.2024, Prak­ti­kant beim LSB sein dürfen.

Simon B.

Da ich ein sport­be­geis­ter­ter Jun­ge bin, habe ich mich sehr über die Zusa­ge des Prak­ti­kums­plat­zes beim LSB gefreut. Hier bekam ich die Mög­lich­keit, ers­te Ein­bli­cke in die Berufs­welt zu erlangen.

Neben der admi­nis­tra­ti­ven Arbeit habe ich ver­schie­de­ne Stand­or­te und Pro­gram­me des LSB ken­nen­ge­lernt. Haupt­säch­lich befand ich mich in den Abtei­lun­gen Leis­tungs­sport und Sportentwicklung.

An einem Tag wur­de mir z. B. das Sport­fo­rum Hohen­schön­hau­sen mit sei­nen ver­schie­de­nen Sport­stät­ten vor­ge­stellt. Hier befin­det sich u. a. auch der Olym­pia­stütz­punkt Berlin.

Das Pro­gramm BERLIN HAT TALENT kann­te ich bereits aus mei­ner eige­nen Grund­schul­zeit. In der 3. Klas­se habe ich selbst am Deut­schen Moto­rik-Test in Ber­lin-Char­lot­ten­burg teil­ge­nom­men und wur­de anschlie­ßend zur Talen­tia­de in der Söm­me­ring­hal­le ein­ge­la­den. Anschlie­ßend nahm ich an der Talent­sich­tungs­grup­pe im Olym­pia­park teil. Ich erin­ne­re mich, dass ich viel Freu­de dar­an hat­te, ver­schie­de­ne Dis­zi­pli­nen aus­zu­pro­bie­ren und mich mit ande­ren Kin­dern zu messen.

Jetzt, 6 Jah­re spä­ter, konn­te ich als Prak­ti­kant selbst Grund­schul­kin­der beim Durch­lauf des DMT beglei­ten und unterstützen.

Beson­ders beein­dru­ckend war für mich in der Abtei­lung Sport­ent­wick­lung das Pro­gramm SPORTBUNT – Ver­ei­ne leben Viel­falt! Im Zuge des­sen war ich als Begleit­per­son mit in einer Unter­kunft für geflüch­te­te Men­schen in Ber­lin-Kreuz­berg. Dort wur­den Sport­an­ge­bo­te und Sport­fes­te mit tol­len Ange­bo­ten und mit Betei­li­gung von Pro­fi-Ver­ei­nen, wie z. B. ALBA BERLIN, für geflüch­te­te Men­schen zur Inte­gra­ti­on vorgestellt.

Der LSB enga­giert sich eben­falls für Inklu­si­on durch Sport. Hier durf­te ich Lehramtsanwärter*innen beob­ach­ten, die sich über­le­gen muss­ten, wie sie bestimm­te Sport­an­ge­bo­te so umset­zen, dass Men­schen mit Behin­de­run­gen die­se aus­üben können.

Es waren abwechs­lungs­rei­che Tage beim LSB! Ich bedan­ke mich für die wert­vol­le Zeit, die vie­len Erfah­run­gen, die ich sam­meln konn­te und für das Enga­ge­ment der Mitarbeiter*innen. Ein beson­de­rer Dank gilt mei­ner Anlei­te­rin Jani­ne Gegusch.

Talentiade-Jahr 2024 mit Lichtenberg eröffnet

Am 24.02.2024 führ­te das Team von BERLIN HAT TALENT sein ers­te Talen­tia­de im Jahr 2024 durch. Sie ist der dies­jäh­ri­ge Auf­takt von ins­ge­samt 12 Sport­fes­ten in allen Ber­li­ner Bezir­ken. Gestar­tet wur­de mit dem Bezirk Lich­ten­berg und die Talen­tia­de wur­de in der Gro­ßen Hal­le des Sport­fo­rum Hohen­schön­hau­sen durch­ge­führt. Alle teil­neh­men­den Kin­der absol­vier­ten zuvor den Deut­schen Moto­rik-Test an ihren Schu­len. Die sport­lich talen­tier­tes­ten Schüler*innen wur­den dann zu die­ser Ver­an­stal­tung ein­ge­la­den um neue Sport­ar­ten aus­zu­pro­bie­ren. Wel­che Sport­ar­ten dies­mal am Start waren sehen wir in der Bil­der­ga­le­rie (s. U.)

  • Rugby
    Rug­by

Das Pro­gramm möch­te damit allen Kin­dern hel­fen, die für sie geeig­ne­te Sport­art zu fin­den um dann mög­lichst lebens­lang Sport zu treiben.
Zum Abschluss gab es dann in den drei Sport­ar­ten Leicht­ath­le­tik, Gewicht­eben und Bogen­schie­ßen Medail­len für die bes­ten Mäd­chen und Jungs (s. U.).

  • Siegerinnen Leichtathletik
    Sie­ge­rin­nen Leichtathletik

Alle teil­neh­men­den Kin­der erhiel­ten ein T‑Shirt und eine Teil­neh­mer­ur­kun­de um sich auch spä­ter noch an die­ses Ereig­nis zu erinnern.

Wie schon so oft unter­stütz­ten uns bei der Durch­füh­rung der Ver­an­stal­tung zahl­rei­che Ver­ei­ne und ehren­amt­li­che Helfer*innen. Euch unse­ren herz­li­che Dank für eure zuver­läs­si­ge Hilfe.

Über BERLIN HAT TALENT an die Spitze

Arthur Hop­pe hat durch das Pro­gramm BERLIN HAT TALENT die Sport­art Kanu für sich ent­deckt. In die­sem Jahr stell­te er mit vier Meis­ter­ti­teln bei den Deut­schen Schü­ler­meis­ter­schaf­ten sein gro­ßes Poten­ti­al unter Beweis. Trai­ner Hei­ko Old­ag traut dem 14 Jah­re alten Talent noch eini­ges zu.

Arthur Hoppe will irgendwann auch bei den Olympischen Spielen auf dem Wasser unterwegs sein.

Arthur Hop­pe will irgend­wann auch bei den Olym­pi­schen Spie­len auf dem Was­ser unter­wegs sein.

Wie bist Du zum Kanu­renn­sport gekommen?

Arthur Hop­pe: Ich habe Kara­te gemacht und bin dann durch BERLIN HAT TALENT zum Kanu­renn­sport gekom­men. Da wur­de ich gesich­tet. Es hat auch rich­tig Spaß gemacht, dort so vie­le Sachen aus­zu­pro­bie­ren. Dann bin ich nach Grün­au zum Pro­be­trai­ning gefah­ren und bin dort mei­ne ers­ten Ein­hei­ten gepad­delt. Gera­de am Anfang war es ziem­lich schwie­rig, im Boot die Balan­ce zu hal­ten –  ich bin oft ins Was­ser gefal­len. Aber ich habe dann ein­fach weitergemacht.

Vier Meis­ter­ti­tel – Du warst in die­sem Jahr sehr erfolgreich … 

Arthur Hop­pe: Die Erfol­ge, die ich erreicht habe, sind auf jeden Fall wich­tig für mich. Ich habe an mich selbst hohe Ansprü­che. Ich möch­te erfolg­reich sein, etwas gewin­nen. Denn wenn ich trai­nie­re, möch­te ich am Ende auch einen Lohn dafür bekom­men. Es ist, wie für einen Test zu ler­nen. Da will man am Ende ja auch eine gute Note haben. Ich hof­fe, dass in Zukunft auch Erfol­ge bei grö­ße­ren Regat­ten dazukommen.

Was sind Dei­ne sport­li­chen Ziele?

Arthur Hop­pe: Kurz­fris­tig ist es, bei den Olym­pic Hope Games im kom­men­den Jahr mit­zu­fah­ren. Das wäre mein ers­ter inter­na­tio­na­ler Wett­kampf. Dann den­ke ich in Rich­tung Junio­ren-Welt­meis­ter­schaft und auch an die Welt­meis­ter­schaft oder Euro­pa­meis­ter­schaft der Erwach­se­nen. Mein lang­fris­ti­ges Ziel ist natür­lich die Teil­nah­me bei Olym­pia. Das wäre schon ein Lebens­traum, gera­de, wo ich jetzt so viel trainiere.

Heiko Oldag "BERLIN HAT TALENT ist auch für den Kanurennsport wichtig"

Hei­ko Old­ag “BERLIN HAT TALENT ist auch für den Kanu­renn­sport wichtig”

Arthur ist durch BERLIN HAT TALENT zum Kanu­renn­sport gekom­men. Ohne das Pro­gramm hät­ten Sie Arthur wahr­schein­lich nicht ent­deckt, oder?

Hei­ko Old­ag: BERLIN HAT TALENT ist ein tol­les Pro­jekt. Vie­le Ver­ei­ne ver­su­chen, dort Talen­te zu akqui­rie­ren. Und auch für den Kanu­renn­sport ist es natür­lich sehr wich­tig, neue Talen­te in die Sport­art zu holen. Das gilt sowohl für den Stand­ort in Tegel als auch in Grünau.

Die Fuß­stap­fen im Ber­li­ner Kanu­renn­sport sind groß. Kann Arthur in die­se treten?

Hei­ko Old­ag: Arthur ist eigent­lich ein ruhi­ger, freund­li­cher Sport­ler, der aber ganz genau weiß, was er will – das zeich­net ihn aus. Er ist in die­sem Jahr sehr erfolg­reich gewe­sen, aber er hebt nicht ab. Wir hof­fen natür­lich stark, dass er sich in den nächs­ten Jah­ren noch wei­ter­ent­wi­ckelt. Zwei Jah­re Jugend lie­gen jetzt vor ihm, dann zwei Jah­re Junio­ren. Viel­leicht kann er irgend­wann in die gro­ßen Fuß­stap­fen von Sport­lern wie Tim Hecker, Con­rad Scheib­ner, Moritz Adam oder ande­ren tre­ten. Da hat er gro­ße Vor­bil­der, zu denen er auf­schau­en kann.

Das heißt, er kann es auch mal bis zu Olym­pia schaffen?

Hei­ko Old­ag: Arthur kann ein ganz Gro­ßer wer­den. Wenn wir alle Geduld haben, er sich flei­ßig wei­ter­ent­wi­ckelt und sei­ne Etap­pen im lang­fris­ti­gen Leis­tungs­auf­bau macht, ist er durch­aus ein Kan­di­dat für die Olym­pic Hope Games 2024, sind sicher­lich auch für Jugend-Welt- und Euro­pa­meis­ter­schaf­ten. Und wer weiß, viel­leicht reicht es ja auch für die Olym­pi­schen Spiele.

 Wel­che Eigen­schaf­ten schätzt ihr anein­an­der am meisten? 

Arthur Hop­pe: Er för­dert mich sehr, er macht sehr viel für mich und küm­mert sich um mich. Das ist mir sehr wichtig.

Hei­ko Old­ag: Arthur ist sehr aus­ge­gli­chen. Er ver­steht die Auf­ga­ben­stel­lun­gen, die man ihm gibt und ist ein­fach grund­sätz­lich ein ange­neh­mer Mensch. Es ist ange­nehm, mit ihm zu arbeiten.

Die Fra­gen stell­te Johan­nes Heine.

Auszubildender Jannes Bent Bothmann über seine Zeit bei BERLIN HAT TALENT

Mein Name ist Jan­nes Bent Both­mann, Aus­zu­bil­den­der zum Kauf­mann für Büro­ma­nage­ment beim Lan­des­sport­bund Ber­lin e. V., und ich durf­te die ver­gan­ge­nen zwei Mona­te mei­ner Aus­bil­dung in der Abtei­lung Leis­tungs­sport ver­brin­gen. Ich habe meh­re­re Jah­re Leis­tungs­sport (Hand­ball) betrie­ben und bin auch meh­re­re Jah­re auf das Schul- und Leis­tungs­sport­zen­trum (SLZB) gegan­gen, wes­halb ich froh bin, mit mei­ner Aus­bil­dung beim LSB Ber­lin beruf­lich wei­ter­hin mit dem Sport ver­bun­den zu sein.

Jannes Bent Bothmann

Wäh­rend mei­ner Zeit bei BERLIN HAT TALENT hat­te ich die Mög­lich­keit, in die unter­schied­li­chen Struk­tu­ren rein­zu­schnup­pern. Dabei habe ich auch mit­be­kom­men, wie wich­tig die Zusam­men­ar­beit mit den Schu­len ist in Bezug auf den Deut­schen Moto­rik-Test (DMT) und die Bewe­gungs­för­der­grup­pen. Außer­dem habe ich gemerkt, wie wich­tig die Inklu­si­on von Kin­dern mit Behin­de­rung beim Deut­schen Moto­rik-Test ist.

Mei­ne Haupt­auf­ga­ben bestan­den dar­in, den Deut­schen Moto­rik-Test vor- und nach­zu­be­rei­ten, sowie die Betreu­ung der Sta­tio­nen wäh­rend des DMT. Außer­dem war eine Haupt­auf­ga­be das Beglei­ten einer Grup­pe beim Talent­Tag Parasport, wel­ches sich zunächst als ein wenig schwie­rig erwies, weil jedes der Kin­der total eupho­ri­siert war und zunächst seine/ihre Inter­es­sen ver­folg­te. Aller­dings leg­te sich die­se Beschwer­lich­keit und ich konn­te dadurch die Grup­pe immer bes­ser betreu­en. Eine wei­te­re Haupt­auf­ga­be von mir war die Vor­be­rei­tung für die dem­nächst anste­hen­den Talentiaden.

Mir hat in mei­ner Zeit bei BERLIN HAT TALENT beson­ders gefal­len, dass sich die Kin­der bei den Ver­an­stal­tun­gen, sprich in den Bewe­gungs­för­der­grup­pen, beim Deut­schen Moto­rik-Test und dem Talent­Tag Parasport, an den Ange­bo­ten mit Spaß und Freu­de betei­ligt und mit­ge­macht haben, anstatt die­se unge­nutzt und unpro­biert zu lassen.

BERLIN HAT TALENT zu Besuch beim Seminar für angehende Lehrkräfte

Das Pro­gramm BERLIN HAT TALENT (BHT) blickt auf eine über 10-jäh­ri­ge Erfolgs­ge­schich­te zurück. Mitt­ler­wei­le wird der Deut­sche Moto­rik-Test (DMT) flä­chen­de­ckend in den Grund­schu­len aller Ber­li­ner Bezir­ke durch­ge­führt, seit dem Schul­jahr 2020/2021 ist er zudem inklu­siv. Ins­ge­samt haben seit Beginn mehr als 100.000 Kin­der am DMT teilgenommen. 

Seminar für angehende Lehrkräfte

Semi­nar für ange­hen­de Lehrkräfte

Um auch zukünf­ti­gen Lehr­kräf­ten das Pro­gramm BHT näher zu brin­gen, sind wir regel­mä­ßig bei schul­prak­ti­schen Semi­na­ren für die­se vor Ort, so auch am Diens­tag, den 16. Janu­ar 2024.  

Gemein­sam mit Jan Lese­ner von der Senats­ver­wal­tung für Bil­dung, Jugend und Fami­lie stell­ten die bei­den Inklusionsnetzwerker*innen des Lan­des­sport­bun­des Ber­lin den Refe­ren­da­ren die Zie­le von BHT vor und erläu­ter­ten die Pro­gramm­um­set­zung. 

Im Rah­men ihrer Aus­bil­dung absol­vie­ren die ange­hen­den Grund­schul­lehr­kräf­te der­zeit das Modul „Viel­falt und Hete­ro­ge­ni­tät“, daher lag das Haupt­au­gen­merk auf der im Pro­gramm BHT im Jahr 2020 imple­men­tier­ten Inklu­si­ons­kom­po­nen­te. Seit­dem gibt es im Rah­men des DMT Alter­na­ti­ve Test­auf­ga­ben, sodass alle Kin­der, unab­hän­gig von ihren indi­vi­du­el­len Vor­aus­set­zun­gen, teil­neh­men kön­nen. Zudem wur­den mit dem 1. Inklu­si­ven Sport­fest und dem Talent­Tag Parasport auch ent­spre­chen­de Fol­ge­maß­nah­men für Kin­der mit Behin­de­rung im Pro­gramm ins Leben geru­fen. 

Neben der Theo­rie wur­den die Teil­neh­men­den auch in der Pra­xis gefor­dert. So hat­ten sie die Auf­ga­be, in Klein­grup­pen selbst­stän­dig Alter­na­ti­ve Test­auf­ga­ben für Kin­der mit unter­schied­li­chen Behin­de­rungs­ar­ten zu erar­bei­ten.  

Mit viel Krea­ti­vi­tät und groß­ar­ti­gen Lösungs­an­sät­zen sind dadurch z. B. span­nen­de Ideen als Ersatz für die Ori­gi­nal­auf­ga­be „Lie­ge­stüt­ze“ zur Über­prü­fung der Kraft­aus­dau­er (obe­re Extre­mi­tät) für Kin­der im Roll­stuhl ent­stan­den. Auch für das „Seit­li­che Hin- und Her­sprin­gen“ (Koor­di­na­ti­on unter Zeit­druck) wur­den her­vor­ra­gen­de Alter­na­ti­ven für Kin­der mit Seh­be­hin­de­rung ent­wi­ckelt, die den Kri­te­ri­en der Stan­dar­di­sie­rung und Prak­ti­ka­bi­li­tät in der Pra­xis stand­hal­ten.  

Wir möch­ten uns bei der Semi­nar­lei­te­rin Frau Stöck­mann herz­lich für die Ein­la­dung bedan­ken. Wir hat­ten viel Spaß bei der Vor­stel­lung der Pro­gramm­in­hal­te, freu­en uns über die viel­fäl­ti­gen Ideen zur Erar­bei­tung der Alter­na­ti­ven Test­auf­ga­ben und hof­fen, die ange­hen­den Lehr­kräf­te vom Pro­gramm BERLIN HAT TALENT über­zeugt zu haben.  

BHT-Inklusionsnetzwerker zu Gast beim Klassifizierungslehrgang des Deutschen Behindertensportverbands

Seit Beginn des Schul­jah­res 2020/2021 ist das Pro­gramm BERLIN HAT TALENT inklu­siv. Seit­dem gibt es neben den regu­lä­ren Test­auf­ga­ben auch alter­na­ti­ve Test­auf­ga­ben für Kin­der mit Behin­de­rung, sodass mög­lichst alle Schüler*innen der Ber­li­ner Schul­land­schaft die Chan­ce haben, am Deut­schen Moto­rik-Test (DMT) teilzunehmen.

Klassifizierungslehrgang Leverkusen

Klas­si­fi­zie­rungs­lehr­gang Leverkusen

In Abhän­gig­keit von Art und Aus­prä­gung einer Behin­de­rung wer­den die Kin­der im Rah­men des DMT von den zwei Inklusionsnetzwerker*innen des Lan­des­sport­bunds, Marie und Erik, klas­si­fi­ziert. Die Klas­si­fi­zie­rung baut auf den Vor­ga­ben des Inter­na­tio­na­len Para­lym­pi­schen Komi­tee (IPC) in der Leicht­ath­le­tik auf. Dadurch wird eine gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be von Men­schen mit Behin­de­rung mög­lich. Wenn in der Zukunft aus­rei­chend Daten erho­ben wur­den, soll die Klas­si­fi­zie­rung zudem einen Ver­gleich der Leis­tun­gen zwi­schen Kin­dern mit und ohne Behin­de­rung bzw. zwi­schen Kin­dern mit den­sel­ben Behin­de­run­gen ermöglichen.

Um ihre Exper­ti­se im Bereich der Klas­si­fi­zie­rung wei­ter zu ver­tie­fen und sich zu offi­zi­el­len Klassifizierer*innen aus­bil­den zu las­sen, nah­men Marie und Erik vom 01.12.23 bis zum 03.12.23 am Klas­si­fi­zie­rungs­lehr­gang des Deut­schen Behin­der­ten­sport­ver­ban­des (DBS) in Lever­ku­sen teil.

Unter Anlei­tung der Trai­ne­rin und Chef-Klas­si­fi­zie­re­rin des DBS, Sara Grädt­ke, durf­ten sich die Teilnehmer*innen im Klas­si­fi­zie­ren ver­su­chen. Die Paraathlet*innen von Bay­er 04 Lever­ku­sen, dar­un­ter etwa Para­lym­pics-Sil­ber­me­dail­len­ge­win­ne­rin im Sprint, Irm­gard Ben­su­s­an, stan­den als Test­per­so­nen stets zur Verfügung.

Beson­ders die Erfah­run­gen in der Pra­xis, d. h. die Klas­si­fi­zie­rung von Athlet*innen mit unter­schied­lichs­ten Behin­de­run­gen, wie z. B. Men­schen mit Cere­bral­pa­re­se, Ampu­ta­ti­on oder Klein­wuchs, waren für Marie und Erik wertvoll.

In ihrer täg­li­chen Arbeit im Rah­men der Durch­füh­rung des DMT wer­den sie zukünf­tig schnel­ler und genau­er klas­si­fi­zie­ren kön­nen, um hof­fent­lich das nächs­te Talent für den para­lym­pi­schen Leis­tungs­sport zu entdecken.

Lou und sein Weg in das Berliner Schwimmteam

Lou ist seit vier Mona­ten Mit­glied im Ber­li­ner Schwimm­team, einer inte­gra­ti­ven Trai­nings­grup­pe für para­lym­pi­sches Schwim­men. Mit sei­ner ata­k­ti­schen Bewe­gungs­stö­rung sowie Schwer­hö­rig­keit ist er in die­ser Grup­pe per­fekt auf­ge­ho­ben. Betreut wird er hier durch den Para-Lan­des­trai­ner Mar­cus Bors­dorf, der sich um die Spit­ze des Ber­li­ner Para­schwim­mens vom Nach­wuchs- bis zum Leis­tungs­sport kümmert.
Doch wie hat er es bis dort­hin geschafft und wel­che Rol­le spiel­te BERLIN HAT TALENT dabei? Das und noch vie­les mehr haben uns Lou und sei­ne Mut­ter Andrea in einem Inter­view erzählt.

Por­trait
Name: Lou
Alter: 11 Jahre
Hob­bys: Schwim­men, Tau­chen, Boxen, Minecraft

Nach einer 3 ½‑stündigen Trai­nings­ein­heit, inklu­si­ve Tro­cken­trai­ning, kommt uns Lou in der Schwimm­hal­le im Euro­pa­sport­park mit einem brei­ten Grin­sen ent­ge­gen. Er zeigt kei­ne Spur von Müdig­keit, strotzt nur so vor Ener­gie. Sei­ne Mut­ter Andrea hat uns schon berich­tet, wie auf­ge­regt er vor dem Inter­view war. Sie beglei­tet ihn drei Mal in der Woche zum Training.
Von sei­ner Auf­re­gung bemer­ken wir im Gespräch aller­dings nichts, hier wirkt er fast schon wie ein Pro­fi: Locker, humor­voll und immer für einen kes­sen Spruch zu haben.

Para-Schwimmen Talent Lou

Para-Schwim­men Talent Lou

Warst du schon mal Mit­glied in einem Sportverein?
Das ers­te Mal in einem Schwimm­ver­ein bin ich hier. Davor habe ich das Boxen aus­pro­biert. Das hat aber nicht geklappt, Boxen war mir zu hart. Damals war ich noch jün­ger und mei­ne Haut war empfindlicher.

Was gefällt dir beson­ders gut am Schwimm­sport und beim Schwimm­trai­ning mit Marcus?
Sehr ger­ne mache ich die Übun­gen mit den Frosch­bei­nen. Am liebs­ten mag ich aber das Frei­stil­schwim­men. Beson­ders gefällt mir dabei das Kraulen.
Beim Tro­cken­trai­ning machen wir Übun­gen mit unse­rem Kör­per oder an Gerä­ten. Z. B. üben wir Sprün­ge, Hand­stän­de, Räder oder Pur­zel­bäu­me. Außer­dem machen wir auch Reak­ti­ons­spie­le mit Lichtern.
Schwim­men ist auch sehr hart. In der Regel sind drei bis vier Trai­ner vor Ort, bei Mar­cus ist das Schwimm­trai­ning ein biss­chen här­ter als bei den ande­ren. Das ist aber gut, so bekommt man vie­le Muskeln.

Wie hat sich dein Leben ver­än­dert, seit­dem du regel­mä­ßig zum Schwimm­trai­ning gehst?
Immer nach dem Schwim­men bin ich total platt. Am nächs­ten Tag füh­le ich mich dafür umso stär­ker. Seit­dem ich beim Schwim­men bin, füh­le ich mich all­ge­mein fit­ter, bin aus­ge­gli­che­ner und bes­ser drauf.

Was den­ken dei­ne Leh­rer, Mit­schü­ler und Fami­li­en­mit­glie­der dar­über, dass du Schwim­mer bist?
Mei­ne Mama, mein Papa und alle Trai­ner fin­den es cool, dass ich jetzt beim Schwim­men bin. Was mei­ne Geschwis­ter dar­über den­ken, dass ich jetzt schwim­me, weiß ich gar nicht. Ich glau­be für sie ist das ziem­lich normal.

Hast du ein Vor­bild im Schwimmen?
Ich glau­be eher nicht, da fällt mir kei­ner ein. The Rock fin­de ich krass, auch wenn mein Zim­mer nicht voll mit sei­nen Pos­tern ist. Einen Sport­ler oder Schwim­mer habe ich nicht als Vorbild.

Was war dein bis­her größ­ter Erfolg im Schwimmen?
Als wir das See­pfer­chen gemacht haben im Schul­sport habe ich den 2. Platz geschafft!

Auch Lou’s Mut­ter Andrea haben wir nach sei­nem Weg in den Schwimm­sport und die Aus­wir­kun­gen auf das Fami­li­en­le­ben befragt. Sie berich­tet uns von der her­aus­for­dern­den Suche nach einem Sport­an­ge­bot und wie glück­lich sie dar­über ist, dass Lou end­lich einen pas­sen­den Sport­ver­ein gefun­den hat.

Wie bist du auf das Ber­li­ner Schwimm­team auf­merk­sam geworden?
Ich habe mich beim Lan­des­sport­bund erkun­digt, ob es inklu­si­ve Sport­an­ge­bo­te im Schwim­men gibt. Der Weg bis hier­hin war schwer und sehr auf­wen­dig. Ich hat­te mir sogar eine Excel-Lis­te ange­legt, um nach­voll­zie­hen zu kön­nen, bei wel­chen Ver­ei­nen ich schon über­all ange­fragt hat­te und ob ich eine Ant­wort erhal­ten habe oder nicht. Ent­we­der war gar kei­ne Auf­nah­me mög­lich oder die durch­schnitt­li­che War­te­zeit für einen Platz in einem Schwimm­team wur­de mit drei Jah­ren ange­ge­ben. Dabei habe ich nur nach einem Platz zum Schwim­men für mei­nen Sohn gesucht und habe noch gar nicht erwähnt, dass er eigent­lich ein inklu­siv aus­ge­rich­te­tes Schwimm­an­ge­bot benö­tigt. Weil wir aber noch nicht ein­mal einen Ter­min zu einem Schnup­per­ter­min bekom­men haben, kam dies gar nicht zur Sprache.

Wie hat BERLIN HAT TALENT dir und Lou gehol­fen, die rich­ti­ge Sport­art für ihn zu finden?
Lou war zum Inklu­si­ven Sport­fest von BERLIN HAT TALENT ein­ge­la­den, bei dem man ver­schie­de­ne Sport­ar­ten aus­pro­bie­ren konn­te. Wir waren an dem Tag schon drauf und dran dort­hin zu fah­ren. Aber Lou woll­te dann doch nicht hin­ge­hen. Er sagt selbst: „Ich dach­te viel­leicht, dass das zu schwer wird für mich“.
Erst mit der Unter­stüt­zung von Marie vom Lan­des­sport­bund (Inklu­si­ons­netz­wer­ke­rin im Pro­gramm­team BERLIN HAT TALENT) lief auf ein­mal alles ein­fach und unkom­pli­ziert. Sie hat mich mit Mar­cus Bors­dorf vom Ber­li­ner Schwimm­team vernetzt.

Wie hat sich euer Leben ver­än­dert, seit­dem Lou regel­mä­ßig im Sport­ver­ein schwimmt?
Ich fin­de, dass es Lou total gut tut. Seit er Sport treibt und sich aus­po­wern kann, scheint er mir viel zufrie­de­ner zu sein. Er wird immer stär­ker und kräf­ti­ger und macht zu Hau­se sogar zusätz­lich Übun­gen wie z. B. Lie­ge­stüt­ze. Dadurch hat er ein rich­tig gutes Gefühl für sei­nen Kör­per bekom­men. Ich habe das Gefühl, dass es ihn rund­um strah­len­der macht.

Was hat Lou bis­her dar­an gehin­dert, regel­mä­ßig Sport in einem Sport­ver­ein zu treiben?
Wir haben immer wie­der ver­sucht etwas pas­sen­des zu fin­den, z. B. Fuß­ball, Park­our, Boxen oder Tur­nen. Aber am Ende hat es nie geklappt. Zum zwei­ten Trai­nings­ter­min woll­te er dann nicht wie­der hin­ge­hen. Es war für Lou sehr anstren­gend, sich in die Grup­pen ein­zu­fü­gen und schnell die Regeln zu ver­ste­hen. In der Regel kamen 20 Kin­der oder mehr auf einen Übungs­lei­ter. Da blieb kei­ne Zeit, sich noch­mal extra Zeit für ein­zel­ne Kin­der zu neh­men. Ent­we­der funk­tio­niert man dann in die­sem Gefü­ge oder nicht. Ich glau­be, die ande­ren Kin­der waren auch schon wei­ter fort­ge­schrit­ten. Dann ist es schwie­rig, spä­ter ein­zu­stei­gen und die­sen Rück­stand wettzumachen.

Was emp­fiehlst du ande­ren Eltern von Kin­dern, die noch auf der Suche nach ihrer Lieb­lings­sport­art und einem pas­sen­den Ver­ein sind?
Für uns ist es so super gelau­fen über euch (*die Inklusionsnetzwerker*innen im Pro­gramm BERLIN HAT TALENT) zu gehen. Ich weiß gar nicht, wie ich sonst den Kon­takt gefun­den hät­te, wenn ich nicht die Infos von euch bekom­men hät­te. Im Anschluss an Lou’s Teil­nah­me am Deut­schen Moto­rik-Test hat­tet ihr ihn zum Talent­Tag Parasport ein­ge­la­den, was uns sehr freu­te. Ich hat­te zuvor viel im Inter­net nach inklu­si­ven Ange­bo­ten gesucht – wirk­lich fün­dig wur­de ich aber nicht.  So pro­blem­los wie über das Pro­gramm BHT ist es noch nie gelau­fen. Im Nach­hin­ein ist der Weg total logisch, dass die Ver­mitt­lung in einen Sport­ver­ein über euch Netz­wer­ker lau­fen soll­te. Anstatt erst zu schau­en, wel­che Sport­art Lou inter­es­siert und dann selbst­stän­dig zu ver­su­chen ein pas­sen­des Ange­bot zu fin­den, ist es sinn­vol­ler zunächst beim LSB anzufragen.

Lou, seine Mutter und die beiden Inklusions-Netzwerker von BHT in der Schwimmsporthalle nach Lou’s Training

Lou, sei­ne Mut­ter und die bei­den Inklu­si­ons-Netz­wer­ker von BHT in der Schwimm­sport­hal­le nach Lou’s Training

Wir sagen dan­ke an Lou und Andrea für die­ses herz­li­che und inter­es­san­te Gespräch! Dass Lou sei­ne Lieb­lings­sport­art ent­deckt hat, macht uns sehr glück­lich und stolz.
Wir bestel­len schö­ne Grü­ße an Mar­cus Bors­dorf und das Ber­li­ner Schwimm­team, die sich nun wei­ter um die For­de­rung und För­de­rung des talen­tier­ten Lou küm­mern werden.