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BHT beim 2. Fachtag für Begabtenförderung

Wenn es in Ber­lin um Begab­ten­för­de­rung geht, darf das Pro­gramm BERLIN HAT TALENT natür­lich nicht feh­len. So auch zum 2. Fach­tag für Begab­ten­för­de­rung am 12.02. in der Kalk­scheu­ne. 300 Fach­leu­te aus Poli­tik, Schu­le und Ver­wal­tung tra­fen sich zum ange­reg­ten Austausch.

BHT beim 2. Fachtag für Begabtenförderung

BHT beim 2. Fach­tag für Begabtenförderung

Am Stand von BERLIN HAT TALENT konn­ten sich die Teil­neh­mer rund um das Pro­gramm erkun­di­gen. Auch Sena­to­rin San­dra Schee­res unter­stütz­te mit ihrer Anwe­sen­heit die­se Veranstaltung.

Wann kommt der Deutsche Motorik-Test endlich wieder einmal in unseren Bezirk?

Am 7. Novem­ber 2019 fan­den sich 27 Per­so­nen (größ­ten­teils Sport­lehr­kräf­te) im Semi­nar­raum des Horst-Kor­ber-Sport­zen­trums ein, um sich über BERLIN HAT TALENT zu infor­mie­ren. Nach der Begrü­ßung durch den Abtei­lungs­lei­ter Leis­tungs­sport des Lan­des­sport­bunds Ber­lin (LSB), Frank Schli­zio, erläu­ter­te die Pro­gramm­ko­or­di­na­to­rin des LSB, Jani­ne Gegus­ch, die Ent­ste­hung und Ent­wick­lung sowie den aktu­el­len Stand inklu­si­ve Aus­blick des Pro­gramms. In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on zeig­te sich, dass die­ses Pro­gramm einen hohen Stel­len­wert hat und von den Schu­len in den Bezir­ken immer bes­ser ange­nom­men wird. Fra­gen zur Durch­füh­rung des Deut­schen Moto­rik-Tests (DMT) und wes­halb sich eini­ge Schul­lei­ter/-innen nicht am Pro­gramm betei­li­gen, wur­den von Jan Lese­ner von der Senats­ver­wal­tung für Bil­dung, Jugend und Fami­lie beant­wor­tet. Mit der neu ins Leben geru­fe­nen Gut­schein­ak­ti­on möch­ten wir nicht nur alle am DMT teil­neh­men­den Kin­der für Bewe­gung und den (Vereins-)Sport begeis­tern, son­dern uns mit mög­lichst vie­len Ber­li­ner Sport­ver­ei­nen noch enger ver­net­zen. Von meh­re­ren Teil­neh­mern kam die Fra­ge auf: „Wann kommt der Deut­sche Moto­rik-Test end­lich wie­der ein­mal in unse­ren Bezirk?“. Till­man Wormuth (Senats­ver­wal­tung für Bil­dung, Jugend und Fami­lie) und Frau Gegus­ch teil­ten mit, dass das The­ma „flä­chen­de­cken­de Betes­tung“ seit gerau­mer Zeit mit den Zuwen­dungs­ge­bern bespro­chen und erar­bei­tet wird und hof­fent­lich in Kür­ze umge­setzt wer­den kann.

Tillman Wormuth von der Senatsverwaltung beantwortet Fragen der Teilnehmer/-innen

Till­man Wormuth von der Senats­ver­wal­tung beant­wor­tet Fra­gen der Teil­neh­mer/-innen

Nach dem Theo­rie­teil ging es in die Sport­hal­le, in der schon die ers­ten Kin­der der Hel­muth-James-von-Molt­ke Grund­schu­le mit ihrem Leh­rer Herrn Libo­ri­us war­te­ten, um dort eine Bewe­gungs­för­der­grup­pe (BFG) zu demons­trie­ren. Kurz nach Beginn der Stun­de flo­gen schon die ers­ten Luft­bal­lons durch die Hal­le, mit denen die Erwär­mung, Geschick­lich­keit und Kräf­ti­gung durch­ge­führt wur­den. Der zwei­te Teil der 45-minü­ti­gen Stun­de bestand aus Wurf- und Lauf­spie­len. Kaum waren die Kin­der auf dem Weg zur Umklei­de­ka­bi­ne und dann zum anschlie­ßen­den Mit­tag­essen, kamen die nächs­ten Schü­ler/-innen, dies­mal aus der Her­mann-Gmei­ner-Grund­schu­le, in die Sport­hal­le. Sie stell­ten unter Lei­tung von Stef­fen Jahn und Paul Zrost bei­spiel­haft eine Talent­sich­tungs­grup­pe (TSG) dar.

Kinder der Talentsichtungsgruppe im koordinativen Spiel

Kin­der der Talent­sich­tungs­grup­pe im koor­di­na­ti­ven Spiel

Nach­dem auch dort die bun­ten Bal­lons in der Luft schweb­ten, war klar, dass der ers­te Teil der Trai­nings­ein­heit mit dem der BFG übereinstimmte.

Kinder der Talentsichtungsgruppe im koordinativen Spiel

Kin­der der Talent­sich­tungs­grup­pe im koor­di­na­ti­ven Spiel

Für die Sport­lehr­kräf­te wur­den die unter­schied­li­chen sport­mo­to­ri­schen Fähig­kei­ten der Kin­der deut­lich. Der Haupt­teil der TSG befass­te sich mit dem The­ma Beweg­lich­keit. So nut­zen sie unter ande­rem die Koor­di­na­ti­ons­lei­tern für ver­schie­de­ne Übungen.

Kinder im Dialog mit den Lehrkräften

Kin­der im Dia­log mit den Lehrkräften

Nach die­sen bei­den Pra­xis­tei­len ging es erneut in den Semi­nar­raum, um von Herrn Dr. Win­fried Hei­ni­cke (Deut­sche Hoch­schu­le für Gesund­heit und Sport) die Ergeb­nis­se des Pro­gramms zu erfah­ren. Diver­se Dia­gram­me ver­deut­lich­ten, dass es inner­halb Ber­lins und sogar inner­halb eines Bezir­kes gro­ße Unter­schie­de gibt, was die Fit­ness und das Ver­eins­ver­hal­ten betrifft. Die soge­nann­ten Ber­li­ner Norm­ka­te­go­rien, die Rang­lis­ten inner­halb Ber­lins sowie die Nut­zung der Tech­nik (Han­dy, TV und Tablet) wur­den erläu­tert. Den Ergeb­nis­be­richt für das Schul­jahr 2018/19 fin­den Sie nach Fer­tig­stel­lung auf unse­rer Home­page (www.berlin-hat-talent.de unter „Über uns/Wissenschaftliche Beglei­tung“). Um 14 Uhr ver­ab­schie­de­ten sich die Teil­neh­mer/-innen mit vie­len neu­en Erkennt­nis­sen und einem fri­schen Apfel in der Hand, so wie es bei BERLIN HAT TALENT auch bei den Talen­tia­den üblich ist. Wir dan­ken allen Anwe­sen­den für die Teil­nah­me an die­sem Work­shop und das Feedback!

Dankeschön-Treffen für die Helfer/-innen des Projektes

Gera­de durch die Unter­stüt­zung der vie­len Trai­ner/-innen, Übungs­lei­ter/-innen und Hel­fer/-innen ist es über­haupt mög­lich, das Pro­jekt BERLIN HAT TALENT zu rea­li­sie­ren. Vor allem durch die­se Unter­stüt­zung kön­nen wir den Kin­dern ein brei­tes, ziel­grup­pen­spe­zi­fi­sches Spek­trum an Bewe­gungs­mög­lich­kei­ten darbieten.

Um die­sen Dank auch per­sön­lich aus­zu­spre­chen, luden wir am 18.01.2018 die Hel­fer/-innen der Talen­tia­den und die Trai­ner/-innen und Übungs­lei­ter/-innen der Talent- und Bewe­gungs­för­der­grup­pen in das Café Wan­del am Ber­li­ner Alex­an­der­platz ein. Herr Dr. Pol­ler, Senats­ver­wal­tung für Bil­dung, Jugend und Fami­lie, ging in sei­ner kur­zen Dan­kes­re­de noch ein­mal auf die Ursprün­ge des Pro­jek­tes ein und zeig­te sich selbst ein wenig über­rascht, mit wel­cher Dyna­mik sich das Pro­jekt seit den Anfangs­ta­gen ent­wi­ckel­te. Auch wenn noch ein wei­ter Weg zu gehen ist, bis das Pro­jekt flä­chen­de­ckend in Ber­lin anzu­tref­fen ist, kann man mit den bis­he­ri­gen Schrit­ten doch recht zufrie­den sein. Nicht zuletzt beruht der Erfolg auf der Unter­stüt­zung der zumeist ehren­amt­li­chen Unter­stüt­zer/-innen.

 

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Herr Dr. Pol­ler (SenBJF) bedankt sich herz­lich für die Mit­ar­beit im Pro­jekt BERLIN HAT TALENT

In gesel­li­ger Run­de bot sich bei klei­nen Snacks und Geträn­ken gleich­zei­tig die Gele­gen­heit, einen Aus­tausch zwi­schen den Übungs­lei­tern her­zu­stel­len, um gemein­sa­me Erfah­run­gen aus­zu­tau­schen, Tipps zu geben und Best-Prac­ti­ce-Model­le vor­zu­stel­len. Wir freu­en uns bereits jetzt auf die wei­te­re Zusam­men­ar­beit mit Euch! Selbst­ver­ständ­lich gilt unser Dank auch an all die­je­ni­gen, die lei­der wäh­rend des Tref­fens ver­hin­dert waren.

Auf ein erfolg­rei­ches Jahr 2018!

Jan Lese­ner

 

 

Sport bewegt und bildet!

Der Ort, so durf­te man nach sie­ben Frei­tags­stun­den von neun bis 16 Uhr resü­mie­ren, war gut aus­ge­sucht. Die LSB-Fach­ta­gung „Sport bewegt und bil­det“ fand Im Licht­hof des TU- Haupt­ge­bäu­des an der Stra­ße des 17. Juni statt. Sol­che Ver­an­stal­tun­gen gel­ten oft nicht a prio­ri als span­nend, inno­va­tiv, illus­tra­tiv, anre­gend und unter­halt­sam. Die­se Fach­ta­gung war alles im Über­maß. Das war nahe­zu jeder Reak­ti­on der über 200 Besu­cher zu ent­neh­men, die ein Pro­gramm gebo­ten beka­men, das es in sich hatte.

Die Vor­trä­ge vom renom­mier­tes­ten deut­schen Gehirn­for­scher Pro­fes­sor Man­fred Spit­zer (Ulm) und der Erzie­hungs­wis­sen­schaft­le­rin Pro­fes­so­rin Rena­te Zim­mer (Osna­brück) ver­mit­tel­ten Neu­es mit Aha-Effekt, Mit­nah­me-Erkennt­nis­ge­winn und Spaß.

LSB Berlin, Fachtagung, Sport bewegt und bildet, Technische Universität Berlin

Fach­vor­trag des Gehirn­for­schers Prof. Dr. Man­fred Spit­zer (Ulm)

Klaus Böger äußer­te in sei­ner Begrü­ßung die Absicht, „die Bedeu­tung des Sports für Bil­dung und Erzie­hung zu stär­ken“. Das gelang mit den Vor­trä­gen, der Vor­stel­lung der Akti­vi­tä­ten des orga­ni­sier­ten Sports in Schu­len und Kitas, dem „Markt der Mög­lich­kei­ten“ auf den Uni-Flu­ren und sechs pra­xis­ori­en­tier­ten Foren mit Top-Exper­ten wie Pro­fes­sor Jochen Zin­ner, ALBA-Jugend-Vize­prä­si­dent Hen­ning Har­nisch, Tho­mas Pol­ler von der Senats-Bil­dungs­ver­wal­tung und ande­ren. Und das bekräf­tig­ten in der abschlie­ßen­den Talk­run­de auch Sena­to­rin San­dra Schee­res, DOSB-Vize­prä­si­den­tin Pro­fes­sor Gud­run Doll-Tep­per und LSB-Vize­prä­si­den­tin Ire­ne Schucht.

Bögers Ansa­ge an die zwei gro­ßen „Trä­ger“ des Sports in der Stadt – LSB und Ver­ei­ne da, die Schu­len dort – lau­te­te: „Wir wol­len als orga­ni­sier­ter Sport nicht den Unter­richt an den Schu­len über­neh­men, wir wol­len viel­mehr mit Koope­ra­ti­on dazu bei­tra­gen, dass Sport an den Schu­len eine noch viel grö­ße­re Bedeu­tung in Bewusst­sein und Pra­xis gewinnt. Wir wol­len an der Spit­ze blei­ben und bes­ser werden.“

Spit­zer und Zim­mer lie­fer­ten dafür das wis­sen­schaft­li­che Fut­ter. „Sport ist mehr als Schwit­zen“, hieß es bei Spit­zer. Wich­ti­ge Fächer für die Ent­wick­lung Her­an­wach­sen­der sei­en Sport, Tun mit Hän­den, Musik, Thea­ter­spiel. Da ler­ne man Din­ge, die man vor dem Bild­schirm nicht auf­neh­men kön­ne – das sei eben „Ler­nen mit dem Körper“.

Die par­al­lel zur Tagung ins Ber­li­ner Leben geru­fe­ne Kam­pa­gne „Das habe ich beim Sport gelernt“ (2015 in NRW initi­iert) wur­de mit ihren ers­ten Moti­ven (Pla­kat, Post­kar­ten u.a.) vor­ge­stellt und von Klaus Böger mit der Aus­sa­ge bekräf­tigt: „Sport ist eine Schu­le des Lebens und trai­niert wich­ti­ge Eigen­schaf­ten wie Selbst­be­wusst­sein, Durch­halt­ver­mö­gen, Dis­zi­plin, Nie­der­la­gen meis­tern und Ver­ant­wor­tung über­neh­men.“ In der Talk­run­de zum Ende gab es erfreu­li­cher­wei­se kei­ne Angst vor gro­ßen Wor­ten und dem Mut, Zukunft zu wagen:

Lasst uns ein Jahr lang die Sport­leh­rer fei­ern, sie leis­ten eine gro­ße und wich­ti­ge Arbeit“, sag­te Hen­ning Har­nisch. „Wir wol­len, dass noch mehr und immer mehr Leu­te Bock auf Sport haben. Aber dafür müs­sen wir auch bereit sein, in unse­rer Sport­kul­tur hier­zu­lan­de etwas zu ändern.“

LSB Berlin, Fachtagung, Sport bewegt und bildet, Technische Universität Berlin

Talk­run­de mit Ire­ne Schucht, Klaus Böger, Prof. Dr. Gud­run Doll-Tep­per, Hen­ning Har­nisch, San­dra Schee­res (v.l.)

Klaus Böger sah die Aner­ken­nung der Leis­tung des Sports für die Bil­dung als ganz ent­schei­den­den Schritt dafür. Und trotz aller fest­zu­hal­ten­den Defi­zi­te und noch zu lösen­der Auf­ga­ben schloss er zuver­sicht­lich: „Alles in allem sind wir auf kei­nem schlech­ten Weg.“

Auch unser Pro­jekt BERLIN HAT TALENT wur­de den Anwe­sen­den durch Herrn Frank Schli­zio (Abtei­lungs­lei­ter Lan­des­sport­bund Ber­lin) erläu­tert, im Markt der Mög­lich­kei­ten waren wir mit einem Infor­ma­ti­ons­stand ver­tre­ten. Zudem fand ein Forum mit dem Namen: “Bewe­gungs­för­de­rung und Talen­tent­fal­tung durch BERLIN HAT TALENT” statt, wel­ches sich mit den Ergeb­nis­se des Pro­jek­tes aus­ein­an­der­setz­te. Gelei­tet wur­de die­ser Work­shop von Prof. Zin­ner (Hoch­schu­le für Gesund­heit & Sport, Tech­nik & Kunst) sowie Anni­ka Wald­schmidt (Kon­rek­to­rin der Sachsenwald-Grundschule).

LSB Berlin, Fachtagung, Sport bewegt und bildet, Technische Universität Berlin

Infor­ma­ti­ons­stand des Pro­jek­tes BERLIN HAT TALENT auf dem “Markt der Möglichkeiten”

Text: Klaus Weise

Fotos: Jür­gen Engler

Ein Projekt zeigt Wirkung

Pres­se­ge­spräch über „Ber­lin hat Talent” mit Klaus Böger, Pro­fes­sor Jochen Zin­ner und Pro­fes­sor Bernd Wolfarth

Wenn ein Pro­jekt seit 2011 läuft und es wird dar­über öffent­lich eher sel­ten gere­det, ist das ein gutes Zei­chen. Denn es spricht dafür, dass es eine gro­ße und zugleich erfolg­rei­che Unter­neh­mung ist. Mit die­ser eher lau­ni­gen Fest­stel­lung star­te­te LSB-Prä­si­dent Klaus Böger am 27. Novem­ber im LSB ein Zwi­schen­fa­zit-Pres­se­ge­spräch zum bun­des­weit ein­zig­ar­ti­gen Nach­wuchs­för­der­pro­jekt „Ber­lin hat Talent“ und den posi­ti­ven Wir­kun­gen, die es zuneh­mend zei­tigt. „Wenn etwas gut gelingt, und das ist hier der Fall, wird das oft zu wenig her­vor­ge­ho­ben.“ In andert­halb inten­si­ven, infor­ma­ti­ven Stun­den, in denen Böger, Prof. Jochen Zin­ner (OSP-Lei­ter 1995–2013, jetzt Direk­tor Insti­tut für Leis­tungs­sport der Hoch­schu­le für Gesund­heit & Sport, Tech­nik und Kunst/H:G, die das Pro­jekt wis­sen­schaft­lich beglei­tet), DOSB-Olym­pia­arzt Prof. Bernd Wolf­arth und Dr. Tho­mas Pol­ler von der Senats-Bil­dungs­ver­wal­tung Fak­ten zuhauf zur Sache lie­fer­ten, wur­de das über­zeu­gend getan. „Ber­lin hat Talent“ ist in den Jah­ren sei­ner Exis­tenz eine Art Klein-PISA (das euro­päi­sche „Pro­gramm zur Inter­na­tio­na­len Schü­ler­be­wer­tung“ bei Lese‑, Mathe- und natur­wis­sen­schaft­li­cher Kom­pe­tenz) für Dritt­kläss­ler in sport­li­chen Belan­gen gewor­den und hat – so Böger — „ein Aus­maß ange­nom­men, dass wir nun eine Extra-Aus­bil­dung dafür anbieten“.

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Pres­se­ge­spräch zu den aktu­el­len Ergeb­nis­sen des Pro­jek­tes BERLIN HAT TALENT, Foto Jür­gen Engler

Am Beginn des Pro­jekts steht der Deut­sche Moto­rik-Test (DMT) mit sei­nen acht Übun­gen zu Aus­dau­er, Kraft, Schnel­lig­keit, Koor­di­na­ti­on und Beweg­lich­keit, der jähr­lich seit 2011 in Ber­li­ner Stadt­be­zir­ken durch­ge­führt wird und 2018/19 Flä­chen­de­ckung in der Haupt­stadt errei­chen soll. Fast 30 000 Dritt­kläss­ler sind bis­her auf ihre moto­ri­sche Kom­pe­tenz getes­tet wor­den – zuver­läs­si­ge Aus­sa­gen zur Fit­ness und Risi­ko­fak­to­ren lie­gen damit vor. Die­se Daten­ba­sis, so die Refe­ren­ten uni­so­no, ist vor allem eine Chan­ce. Jochen Zin­ner: „Es ist nicht so, dass man sagen muss, es hat alles kei­nen Zweck! Es hat Zweck! Wir sind noch nicht zu spät!“ Klaus Böger: „Mit ‘Ber­lin hat Talent’ sind wir nicht beim ‘müß­te, soll­te, könn­te’ ste­hen geblie­ben, die erho­be­nen Daten bie­ten die außer­or­dent­lich gro­ße Mög­lich­keit dafür, Nega­tiv­trends entgegenzuwirken.“

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Die Bewe­gungs­för­der­grup­pe der Grund­schu­le am Ama­li­en­hof bei Schnup­per­trai­ning bei den Was­ser­freun­den Span­dau 04, Foto: Jür­gen Engler

Das geschieht zum Bei­spiel in 41 gebil­de­ten Bewe­gungs­för­der­grup­pen (BFG) für Kids mit Defi­zi­ten (ca. 500 Teil­neh­mer) und sechs Talent­sich­tungs­grup­pen (TSG) mit 90 Kin­dern „sport­li­cher Bega­bung“. Immer wie­der wur­de im Gespräch dar­auf hin­ge­wie­sen, dass „Ber­lin hat Talent“ inhalt­lich bedeu­te, „mehr als nur Sport zu machen“. Seit Sep­tem­ber läuft eine halb­jähr­li­che Aus­bil­dung mit Hoch­schul­zer­ti­fi­kat – die ers­te Grup­pe umfasst 40 Inter­es­sen­ten — zum Bewe­gungs- und Talent­coach. Mit dem Win­ter­se­mes­ter 2018/19, so Böger, wol­le man auch die Ein­füh­rung eines neu­en Bache­lor-Stu­di­ums für Sport-Sozi­al­ar­bei­ter errei­chen. Dass sich der LSB dabei auch finan­zi­ell enga­giert und Mit­tel aus sei­nem Haus­halt bei­steu­ert, ist für Klaus Böger „eine loh­nen­de und lang­fris­ti­ge Investition“.

Text: Klaus Weise

Wei­te­re Ver­öf­fent­li­chun­gen fin­den Sie hier.

Ein ent­spre­chen­des Video kön­nen Sie hier einsehen.

Berliner Referenzwerte für den Deutschen Motorik-Test (DMT) veröffentlicht

Aus den in den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren erho­be­nen DMT-Daten von mehr als 20.000 Ber­li­ner Dritt­kläss­lern wur­den die Refe­renz­wer­te für jeden ein­zel­nen DMT-Test der Alters­klas­se 7–10 ermit­telt und sta­tis­tisch validiert.

Für Inter­es­sier­te sind die­se Refe­renz­wer­te sowie wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter dem fol­gen­den Link abruf­bar und – bei Anga­be der Quel­le – auch nutzbar:

www.trainer-offensive.de

Pro­jekt­in­itia­to­ren sind der Senat von Ber­lin und der Lan­des­sport­bund Ber­lin. Das Pro­jekt wird wis­sen­schaft­lich beglei­tet vom Insti­tut für Leis­tungs­sport &Trainerbildung der Hoch­schu­le für Gesund­heit & Sport, Tech­nik & Kunst. Es wird unter­stützt von der AOK Nord­ost Ber­lin, der Ber­li­ner Spar­kas­se und wei­te­ren Förderern.

Kon­takt:

Jochen Zin­ner

Hoch­schu­le für Gesund­heit & Sport, Tech­nik & Kunst
Insti­tut für Leis­tungs­sport und Trainerbildung
Stu­di­en­gangs­lei­ter Sport­wis­sen­schaft / Direktor
Vul­kan­stras­se 1
10367 Berlin

Auf den Spuren des Spitzensports – Qualifikation für das Finale des ISTAF Schools Cup 2017

Das ISTAF Ber­lin gehört ohne Zwei­fel zu einem der ganz gro­ßen Sport­er­eig­nis­se, die die Haupt­stadt jähr­lich zu bie­ten hat. Als größ­tes Leicht­ath­le­tik­mee­ting der Welt lockt das ISTAF regel­mä­ßig Top-Ath­le­ten in das ehr­wür­di­ge Ber­li­ner Olym­pia­sta­di­on mit der mar­kan­ten blau­en Tar­tan­bahn. Ein­mal bei den ganz Gro­ßen zu star­ten, davon träu­men zahl­rei­che Kin­der, die regel­mä­ßig in Schu­le und Ver­ein für ihr gro­ßes Ziel trai­nie­ren. Im Rah­men der ISTAF-Schü­ler­läu­fe haben über 650 Kin­der die Mög­lich­keit, ihren Ido­len einer­seits ganz nah zu sein und ande­rer­seits ihre Leis­tungs­fä­hig­keit vor fast 50.000 begeis­ter­ten Zuschau­ern unter Beweis zu stel­len. Doch um dabei zu sein, galt es sich bei den Vor­ent­schei­den zu qualifizieren.

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Span­nung pur beim Vor­ent­scheid des ISTAF Schools Cup im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark

Als offi­zi­el­ler Part­ner des ISTAF Schools Cup war BERLIN HAT TALENT  bei dem Vor­ent­scheid im Fried­rich-Lud­wig-Jahn-Sport­park dabei. Dort hat­ten wir  Gele­gen­heit, uns ein umfang­rei­ches Bild von der Ver­an­stal­tung und den zahl­rei­chen talen­tier­ten Leicht­ath­le­ten zu machen und uns mit den Teil­neh­mern sowie deren Eltern aus­zu­tau­schen. Neben vie­len leuch­ten­den Kin­der­au­gen konn­te man man­cher­orts auch nie­der­ge­schla­ge­ne Teil­neh­mer antref­fen, die ihr gro­ßes Ziel lei­der ver­passt haben. Oft ent­schei­den zwi­schen Sieg und Nie­der­la­ge eben nur Nuan­cen. Einer von ihnen ist der 11-jäh­ri­ge Emi­lio (Leicht­ath­let beim TSC Rudow), der zu den schnells­ten Kin­dern sei­ner Grund­schu­le (Char­lie-Rivel-Grund­schu­le) gehör­te, die Teil­nah­me am Fina­le des ISTAF Schools Cup jedoch lei­der haar­scharf ver­fehl­te. Auch wenn Emi­lio etwas ent­täuscht ist, lässt er sich von die­sem „Rück­schlag“ nicht ent­mu­ti­gen, will wei­ter flei­ßig trai­nie­ren und sein Bes­tes geben. Den Stolz des Vaters, selbst ehe­ma­li­ger Fuß­bal­ler und Rin­ger, kann er sich ohne­hin Gewiss sein.

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Emi­lio (11 Jah­re) wur­de tat­kräf­tig von sei­nem Vater Laza­ro Och­oa unterstützt

Bes­ser lief es für die bei­den Freun­din­nen Jose­phi­ne (10 Jah­re) und Anna (11 Jah­re) von der Micha­el-Ende-Grund­schu­le, die sich bei­de qua­li­fi­zie­ren konn­ten. Trotz etwas Auf­re­gung vor dem Start konn­ten sich die bei­den Mäd­chen auf ihr Trai­nings­pro­gramm ver­las­sen und eine über­zeu­gen­de Leis­tung abru­fen. Anna (Leicht­ath­le­tin) wird in ihrem Hei­mat­ver­ein, den Neu­köll­ner Sport­freun­den, von Max Stad­ler trai­niert, der im Pro­jekt BERLIN HAT TALENT u.a. die  Talent­sich­tungs­grup­pe in Trep­tow-Köpe­nick betreut. Jose­phi­ne (Judo­ka) konn­te auch fern­ab der Leicht­ath­le­tik bereits ers­te Erfol­ge in ihrer Sport­art erzie­len. Neben einer erfolg­rei­chen Teil­nah­me am ISTAF Schools Cup träu­men die Freun­din­nen bereits von Teil­nah­men bei Welt­meis­ter­schaf­ten und den Olym­pi­schen Spie­len. Eine Ein­schu­lung an die Eli­te­schu­len des Sports, die bei­de anstre­ben, wäre ein ers­ter Schritt auf die­sem ambi­tio­nier­ten Weg.

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Die Freun­din­nen Jose­phi­ne und Anna konn­ten sich für das Fina­le beim ISTAF School Cup qualifizieren

Wie Emi­lio wer­den auch die bei­den Freun­din­nen aktiv von ihren Eltern unter­stützt. Ein­mal mehr gilt es einen gro­ßen Dank an die zahl­rei­chen enga­gier­ten Eltern aus­zu­spre­chen, die ihren Kin­dern mit viel Herz­blut zur Sei­te ste­hen und Moti­va­ti­on und Kraft spen­den, unab­hän­gig vom sport­li­chen Erfolg.

Wir freu­en uns schon sehr auf das dies­jäh­ri­ge ISTAF am 27. August 2017 im Ber­li­ner Olym­pia­sta­di­on, bei dem wir neben den Pro­fi-Ath­le­ten auch dem talen­tier­ten Nach­wuchs zuju­beln kön­nen. Wir drü­cken allen Teil­neh­mern schon ein­mal fest die Daumen.

Jan Lese­ner

Neues Ausbildungsangebot für Übungsleiter/-innen im Rahmen des Projektes BERLIN HAT TALENT

Wir sind stän­dig bestrebt, unser Pro­jekt BERLIN HAT TALENT wei­ter­aus­zu­bau­en und ste­tig zu ver­bes­sern. Dies beinhal­tet auch die Erar­bei­tung geeig­ne­ter Fort­bil­dungs­an­ge­bo­te für bereits in das Pro­jekt ein­ge­bun­den­de sowie zukünf­tig inter­es­sier­te Übungsleiter.

In die­sem Zusam­men­hang wur­de in Koope­ra­ti­on mit unse­rem wis­sen­schaft­li­chen Part­ner der H:G Hoch­schu­le für Gesund­heit & Sport, Tech­nik & Kunst das Hoch­schul­zer­ti­fi­kat Bewe­gungs­päd­ago­ge (FH) bzw. Bewe­gungs-/Ta­lent­coach (FH) ins Leben geru­fen. Neben der Dar­stel­lung von geeig­ne­ten Übungs­for­men für die ent­spre­chen­den Ziel­grup­pen (“Talen­te” und “Kin­der mit moto­ri­schem För­der­be­darf”) geben renom­mier­te Refe­ren­ten Ein­bli­cke u.a. in die The­men­be­rei­che Päd­ago­gik, Medi­zin, Sport­wis­sen­schaft und Didaktik.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu dem Hoch­schul­zer­ti­fi­kat fin­den Sie hier: http://trainer-offensive.de/index.php?id=5

Jan Lese­ner

Großes Gedränge bei der Talentiade in Mitte

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, den 29.4.2017, hieß es wie­der „Auf die Plät­ze, fer­tig, los“ in der Sport­hal­le der neu­en Roß­stra­ße in Ber­lin – Mit­te. Ins­ge­samt fan­den 140 Mäd­chen und Jun­gen an die­sem ver­län­ger­ten Wochen­en­de den Weg in die Hal­le, tat­kräf­tig von ihren Eltern unter­stützt. Die­se  ver­hal­fen ihren Kin­dern durch laut­star­kes Klat­schen und Anfeu­ern zu groß­ar­ti­gen Ergeb­nis­sen in den ein­zel­nen Sportarten.

Judo­katrai­ning für jun­ge Talente

Tra­di­tio­nell durf­ten die jun­gen Talen­te ihr Kön­nen bei den klas­si­schen Ball­sport­ar­ten wie Bas­ket­ball, und Hand­ball aus­pro­bie­ren, aber auch die Rhyth­mi­sche Sport­gym­nas­tik, Fech­ten oder Judo prä­sen­tier­ten sich an die­sem Tag.

Beim Fech­ten sind scn­nel­le Reak­tio­nen gefragt

An ins­ge­samt 10 Sta­tio­nen konn­te der Nach­wuchs viel­fäl­ti­ge Bewe­gungs­auf­ga­ben bewäl­ti­gen – sei es auf der Mat­te, am Ball oder auf dem Renn­rad. Obwohl ihnen die Übun­gen eini­ges abver­lang­ten, sah man immer wie­der ein Lächeln auf den Gesich­tern, die mit Spaß und Freu­de bis zum Schluss dabei waren. Beson­ders der Abschluss ließ die Kin­der noch ein­mal zu Hoch­tou­ren auf­lau­fen – es ging an die Ehrung der Bes­ten der Bes­ten. Vol­ler Auf­re­gung und Span­nung erwar­te­ten die klei­nen Sport­ler die Ver­kün­dung der Ergeb­nis­se in den Sport­ar­ten Boxen, Vol­ley­ball und Gewicht­he­ben. Beson­ders das Seil­sprin­gen im Bereich der Zwei­kampf­sport­art soll­te eine klei­ne Über­ra­schung bereit­hal­ten, denn im direk­ten Ver­gleich der Mäd­chen und Jun­gen konn­ten die Schü­le­rin­nen deut­lich höhe­re Durch­schlags­zah­len errei­chen. Hin­ge­gen waren die Wer­te beim Prit­schen sowie Stand­weit­sprung sehr ausgeglichen.

Schon die Kleins­ten üben sich beim Heben mit Schaumstoffgewichten

Auch wenn nicht alle Kin­der am Ende auf dem Trepp­chen ste­hen konn­ten, gab es regen Bei­fall für die Trepp­chen-Besu­cher, die sich über klei­ne Geschen­ke und die ver­dien­ten Medail­len beson­ders freuten.

Bein Vol­ley­ball konn­ten die Kin­der Prit­schen üben

Schluss­end­lich kann man allen Akti­ven nur ein gro­ßes Lob für ihre Ein­satz­be­reit­schaft und Aus­dau­er aus­spre­chen. Für die anwe­sen­den Sport­ar­ten sind alle Kin­der eine Berei­che­rung in ihren Jugend­ab­tei­lun­gen, egal für wel­che sie sich nun ent­schei­den wer­den. Wich­tig ist immer, dass der Spaß und die Freu­de am Sport erhal­ten bleiben.

Schultz

Anmeldung zum degewo-Schülertriathlon am 24. Juni 2017

Ihr besucht eine Neu­köll­ner Grund­schu­le, seid am sport­li­chen Wett­kampf inter­es­siert und betreibt Sport lie­ber in einem Team? Dann haben wir eine tol­le Mög­lich­keit für euch, den dege­wo-Schü­ler­tri­ath­lon. In 3er Teams star­tet ihr in den Tri­ath­lon-Dis­zi­pli­nen Schwim­men, Rad­fah­ren und Lau­fen. Was ihr für eure Anmel­dung benö­tigt könnt ihr auf fol­gen­der Web­sei­te nach­le­sen: www.degewo-triathlon.de

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